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Zeitung für die Landeshauptstadt

21. November 2017 | 02:10 Uhr

Strassenausbau : Pläne für Ausbau B 321 liegen aus

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Alle Interessierten können von Montag an die Bauunterlagen im Stadthaus oder im Amt Crivitz einsehen – und Kritik anmelden

von
erstellt am 03.Sep.2016 | 05:00 Uhr

Kaum über ein anderes Vorhaben wurde so lange diskutiert wie über den vierspurigen Ausbau der Bundesstraße 321. Denn zwischen dem Abzweig nach Zippendorf und der Störbrücke kurz vor Raben Steinfeld geht es nur zweispurig zur und von der Autobahn 14. Allabendlich gibt es hier zähfließenden Verkehr, weil das Nadelöhr die zahlreichen Auspendler nicht verkraftet. Nun endlich ist Abhilfe in Sicht – wenn auch in ferner.

Von Montag an sind die Planungsunterlagen für den Ausbau dieses Teilstücks der B 321 einsehbar. Sie liegen sowohl im Stadthaus als auch im Amt Crivitz aus (siehe rechts). In dem Verfahren können bis zum 4. Oktober Vereine, Verbände, Bürger und so genannte Träger öffentlicher Belange ihre Kritiken und Bedenken zu Protokoll geben. Darüber muss dann der Bauherr, das Straßenbauamt Schwerin, befinden. Und das dauert. Ob es noch im kommenden Jahr den ersten Spatenstich geben wird, ist daher heute noch völlig offen.

Die Bauarbeiten sind dann in zwei Abschnitte gegliedert und auf einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren geplant. Bevor also der Verkehr vierspurig zur Autobahn rollt, wird noch viel Zeit vergehen.

Das langwierige Vorhaben liegt vor allem am komplizierten Baugrund des ersten Bauabschnitts zwischen der Plater und der Lomonossowstraße. Nach umfangreichen externen Untersuchungen ist klar: Für die Erweiterung der Straße muss zuvor tragfähiges Erdreich geschaffen werden.

Nicht eben unkompliziert ist auch der zweite Bauabschnitt zwischen Lomonossowstraße und Störbrücke. Denn während im ersten Bereich während der Bauphase der Verkehr über die gut ausgebaute Hamburger Allee fließen kann, müssten im zweiten Abschnitt alle Fahrzeuge über die Alte Crivitzer Landstraße quer durch Mueß rollen. Und da auch die Brücke über der B 321 neu gebaut werden soll, müssen die Nedderfelder ihr Zuhause während der Bauarbeiten über Consrade anfahren.

Beim Ausbau der B 321 denken die Planer allerdings nur zum Teil an die Radfahrer. Während es zwischen der Plater und der Lomonossowstraße zu beiden Seiten der Fahrbahn einen eigenen Radweg geben wird, setzten die Verkehrsexperten für den Rest der Trasse bis Raben Steinfeld darauf, dass Radler lieber den Weg durch Mueß nehmen. Ein Radweg entlang der Bundesstraße ab Mueß stadtauswärts wird nicht gebaut.

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