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Zeitung für die Landeshauptstadt

21. Oktober 2017 | 01:46 Uhr

Neues portal in Schwerin : Pinnwand der großen Hilfe

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Internet-Portal „HelpTo“ soll dabei helfen, die Angebote für Flüchtlinge in der Stadt besser zu koordinieren

von
erstellt am 25.Mai.2016 | 10:00 Uhr

Sie soll eine Art Pinnwand sein, ein Schwarzes Brett für Angebote und Gesuche, der „I-Punkt der Vernetzung“, wie es Claus Oellerking ausdrückt, der Sprecher der Schweriner Flüchtlingshilfe. Über das Online-Portal „HelpTo“ können sich Organisationen, Initiativen, Unternehmen und Vereine sowie engagierte Bürger in Schwerin ab sofort schnell und unkompliziert darüber austauschen, was bei der Betreuung und Integration von Flüchtlingen – aber auch von anderen Hilfebedürftigen – benötigt wird.

„Schwerin ist die erste Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, die das Portal nutzt“, sagte Projektkoordinator Sebastian Gillwald vom Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt, der die Plattform gestern im Stadthaus vorstellte. In Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen etwa laufe das vom Verein getragene Portal bereits bestens. 74 Auftritte gäbe es in Deutschland insgesamt, so Gillwald.

Und so funktioniert HelpTo: Helfende und Hilfesuchende können sich im Internet kostenlos registrieren und ihre Angebote und Gesuche einstellen. Zehn verschiedene Kategorien gibt es: Sachspenden, Begleitung und Beratung, Fahrdienste und Transporte, Freizeit, Familie und Kinder, Sprache, Bildung und Wissenschaft, Projekte und Ideen, Arbeit sowie Wohnen. Diese Hauptkategorien sind noch einmal in weitere Untermenüs aufgefächert. „Willkommensinitiativen, Kommunen und Unternehmen können sich auf HelpTo ein Profil einrichten, auf dem sie sich und ihre Arbeit präsentieren und über Ansprechpartner informieren“, erläuterte Gillwald.

Mit dem HelpTo-Portal würden die Hilfe für Flüchtlinge und die Unterstützungsarbeit von Ehrenamtlern gebündelt und noch effizienter organisiert, betonte Claus Oellerking. Bislang verständige sich die Schweriner Flüchtlingshilfe insbesondere über Facebook. „Nun haben wir unsere Welcome-Cafés, Sprachkurse und anderen Angebote schon in das neue Portal eingegeben“, so Oellerking.

Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow begrüßte den Start von HelpTo in Schwerin. Durch das Portal könnten Spenden und Hilfeleistungen zügig und unbürokratisch koordiniert werden. „Das Angebot dient den Bürgerinnen und Bürgern als zentrale Anlaufstelle für Informationen rund um die Flüchtlingshilfe, richtet sich dabei aber nicht nur an die zu uns Geflüchteten, sondern an alle Hilfebedürftigen. Ich hoffe, dass viele Menschen das Portal nutzen werden“, so Gramkow.

 

>>Hier geht es zum Portal: http://schwerin.helpto.de

 

 

 

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