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Treppenlauf in Berlin : Pinnower Feuerwehrleute stürmen Hochhaus

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Kameraden der Region traten mit drei Teams beim Berliner Treppenlauf an

von
erstellt am 21.Apr.2016 | 12:00 Uhr

So langsam sind die Pinnower Kameraden in Übung: Zum drittem Mal machten sich Feuerwehrleute auf den Weg nach Berlin, um am zurückliegenden Wochenende am „Firefighter Stairrun“ teilzunehmen. Bei diesem Treppenlauf geht es im „Park Inn Hotel“ am Alexanderplatz 770 Stufen rauf in die 39. Etage des Hochhauses – in voller Feuerwehrmontur und mit aufgesetzter Atemschutzmaske. „Dieses Mal waren wir sogar drei Duos“, erzählt Johannes Körner stolz.

Der 27-Jährige war gemeinsam mit seinem Teampartner André Winkelmann (34) schon zum dritten Mal dabei. Für Eike Möller und Florian Schack war es der zweite Start. Hinzu kamen die „Neulinge“ Jens Adler und Kai Willhoeft. Die Pinnower schlugen sich im internationalen Teilnehmerfeld mit 360 Teams aus acht Nationen mehr als achtbar: Körner/Winkelmann belegten mit 9 Minuten und 21,4 Sekunden Platz 99. Damit erreichte das Team sein Ziel, in die Top 100 zu kommen. In den anderen beiden Mannschaften aus Pinnow traten ein Neuling und ein erfahrener Treppenläufer an. Für sie war schon das Erreichen der Aussichtsplattform in 110 Metern Höhe ein Erfolg. Das war nach gut 12 bzw. 15 Minuten der Fall. „Das Gefühl, es geschafft zu haben, entschädigt für die Schmerzen auf dem Weg nach oben“, erzählt Johannes Körner. Hinzu kommt der grandiose Ausblick auf Berlin. Doch damit war es auch genug: Runter zur Siegerehrung nahmen alle den Fahrstuhl.

Seit Jahresbeginn hatte sich das Sextett aus Pinnow auf den Wettbewerb vorbereitet – im Fitnessstudio und mit Treppenläufen in einem Schweriner Hochhaus. „Das ist bestes Einsatztraining für die Wehr und hat uns als Team zusammengeschweißt“, berichtet Körner. Die Pinnower Feuerwehrleute freuten sich zudem über die Unterstützung durch die Gemeinde und die Schweriner Stadtwerke. „Wir wollen im nächsten Jahr wieder dabei sein“, so Körner. „Dann vielleicht mit vier Teams.“

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