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Pinnows Wohngebiete : Pinnow wächst in Richtung Kiessee

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Gemeinde schafft neben dem Seniorenheim Bauplätze für junge Familien und Rückkehrer

von
erstellt am 14.Mär.2017 | 08:00 Uhr

Ins Baugeschehen in den Dörfern am Stadtrand von Schwerin kommt wieder Bewegung. Nun macht sich auch Pinnow daran, neue Bauplätze auszuweisen: Auf der jüngten Sitzung der Gemeindevertretung wurde der Aufstellungsbeschluss für das Baugebiet am Kiessee gefasst. 24 Einfamilienhäuser und vier Mehrfamilienhäuser sollen unmittelbar neben dem Seniorenheim entstehen. „Der perfekte Ort, um unser Dorf abzurunden“, ist Eberhard Möbius, der Vorsitzende des Bauausschusses, überzeugt. Und wenn auch noch eine Reihe von Genehmigungen jetzt einzuholen sind, bevor Anfang/Mitte 2018 die Häuslebauer loslegen können, ist Bürgermeister Andreas Zapf überzeugt, dass die größten Hürden schon übersprungen wurden. „Wir haben uns bereits mit der Stadt Schwerin und der regionalen Raumordnung abgestimmt“, fügt das Gemeindeoberhaupt an. Zapf erzählt von konstruktiven Gesprächen mit Oberbürgermeister Rico Badenschier, die auf ein gutes Miteinander im Stadt-Umland-Gebiet hoffen lassen. „Wir müssen und wollen nicht nur bei der Wohnraumentwicklung, sondern auch beim Tourismus und bei der Wirtschaft enger zusammenrücken“, fügt Zapf an.

Doch bei Bauland ist der Bedarf derzeit besonders groß. Flügge gewordene Pinnower wollen sich ihr eigenes Heim bauen. Und Zapf berichtet zudem von Bauvoranfragen ehemaliger Pinnower aus Bayern und NRW. „Die wollen zurück, auch weil ihre Eltern hier wohnen“, fügt Möbius hinzu. Für den Bauausschuss-Vorsitzenden gehört das zur Eigenentwicklung der Gemeinde: „Zumal die Rückkehrer auch nicht in Schwerin oder anderen Orten bauen wollen.“

Hinzu kommt, dass gerade das Areal gegenüber der Tennishalle bis zum Altenheim der Einwicklungsraum schlechthin für Pinnow ist. Das angrenzende Kieswerk werde nicht ewig in Betriebe sein, die Freifläche an der Straße ließe sich dann nach und nach bebauen, sind sich die Pinnower Gemeindevertreter einig. Los geht es mit dem Baugebiet am Kiessee. Davon erhoffen sich die Pinnower Gemeindevertreter nicht nur neuen Wohnraum, sondern auch direkte Einnahmen: Entwicklung, Erschließung und Vermarktung des Baulandes will die Kommune selbst übernehmen.

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