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Zeitung für die Landeshauptstadt

19. November 2017 | 15:31 Uhr

Pinnow : Pinnow braucht mehr Kita-Plätze

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Kommune will das Obergeschoss des alten Gemeindehauses ausbauen und dort zwei neue Gruppenräume schaffen

von
erstellt am 26.Jan.2015 | 23:56 Uhr

Die Gemeinde Pinnow will die Kindertagesstätte „Petermännchen“ ausbauen. Die derzeit 93 Plätze – 66 für Kita-Kinder und 27 für Krippen-Kinder – sind vergeben, die Einrichtung ist voll ausgelastet. Es gibt bereits eine Warteliste, sagt Kita-Leiterin Doris Krüger. Angemeldet sind für dieses und das nächste Jahr schon 64 Mädchen und Jungen.

Mit dem Ausbau im Obergeschoss des alten Gemeindehauses will die Kommune Abhilfe schaffen: Hier sollen zwei Gruppenräumen mit 29 Plätzen entstehen – 15 für Krippen- und 14 für Kita-Kinder. Damit kommt die Tagesstätte „Petermännchen“, die von der Diakonie „Neues Ufer“ Rampe betrieben wird, dann immerhin auf insgesamt 122 Plätze.

Die einstigen Wohnungen im Obergeschoss des Gebäudes sind leergezogen, die Mieter fanden ein neues Zuhause. Im Untergeschoss befinden sich bereits Räume der Kita. Denn Pinnow hat in der Vergangenheit schon zweimal ausbauen und erweitern müssen, erinnert Bürgermeister Andreas Zapf. Zunächst wurden die unteren Räume des Gemeindehauses für die Tagesstätte ausgebaut, später folgte der Verbindungsbau mit Foyer und Gemeinschaftsraum für Sport und Spiel sowie eine neue Garderobe. Jetzt kommt der dritte Ausbau. Geplant ist zugleich, die Spielfläche draußen zu vergrößern. Es wird überlegt, für die Krippenkinder einen separaten Spielplatz zu schaffen.

Den Bauantrag für den Ausbau des Dachgeschosses hat die Gemeinde schon eingereicht. Ebenso einen Antrag auf Fördermittel beim Landkreis Ludwigslust-Parchim gestellt. Der Bau soll 400 000 Euro kosten. „Ohne Zuschuss geht es aber nicht, unseren Eigenanteil bringen wir selbstverständlich auf“, sagt Bürgermeister Zapf. Er rechnet damit , dass die Baugenehmigung Ende März, Anfang April vorliegt. „Wir wollen so schnell wie möglich bauen und fertig werden.“

Den Grund für die Nachfrage nach Betreuungsplätzen erklärt Bürgermeister Andreas Zapf: „Wir verzeichnen einen verstärkten Zuzug von jungen Familien. Im Gegenzug ziehen ältere Pinnower, die nach der Wende hier gebaut und etliche Jahre gewohnt haben, wieder nach Schwerin. Die jungen Familien haben Kinder, so erhöht sich die Nachfrage nach Kita-Plätzen.

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