Internet : Pfiffige Köpfe für Hackerspace gesucht

Steht hinter dem Hackerspace-Projekt: der Schweriner Web-Entwickler Michael Milz.
Steht hinter dem Hackerspace-Projekt: der Schweriner Web-Entwickler Michael Milz.

Schweriner Computer-Fans wollen Verein gründen und Bastelstube eröffnen

svz.de von
09. Januar 2016, 16:00 Uhr

Kurz vor Weihnachten haben sie sich zum ersten Mal getroffen, am
16. Januar soll die nächste Zusammenkunft stattfinden. Technikbegeisterte Schweriner wollen in der Landeshauptstadt einen so genannten Hackerspace aus der Taufe heben, eine Art Computer-Bastelstube zum Fachsimpeln und Werkeln. „Früher haben die Freaks lieber für sich allein an ihren Rechnern geschraubt, heute tauschen sie gerne Erfahrungen mit anderen aus“, sagt der Web-Entwickler Michael Milz, der zu den Initiatoren des Projekts gehört.

Auf Vereinsbasis soll der Schweriner Hackerspace organisiert werden. „Im Moment liegt unser Fokus auf der Suche nach einem festen Raum – nicht zu klein, nicht zu groß, gut erreichbar und finanzierbar“, erklärt Milz. „Dabei hoffen wir auf die Kooperationsbereitschaft von Unternehmen, die nach den Talenten von morgen Ausschau halten.“ „Wir“ – das seien derzeit sechs Personen, darunter beispielsweise ein Schüler und ein Mitarbeiter einer Firma im Schweriner Technologie- und Gewerbezentrum.

Um das Projekt zum Laufen zu bringen, werde aber natürlich nicht nur ein Ort gesucht. „Wir würden uns freuen, wenn sich noch mehr pfiffige Köpfe für unser Vorhaben begeistern“, betont Milz. Gesucht würden Computer-Fans, die Spaß am Basteln, Ausprobieren und Wissensaustausch hätten. „Mehr Leute bedeuten auch mehr Ideen“, sagt der 37-jährige Schweriner, der selbst Internet-Seiten entwickelt und pflegt.

Auf einer eigens eingerichteten Seite im Netz können sich Interessierte über das Projekt informieren, erfahren sie den Ort und den genauen Zeitpunkt des nächstens Treffens. Schwerin dürfe sich von der Hackerspace-Bewegung nicht abkoppeln lassen, unterstreicht Milz. Was in anderen Städten schon gang und gäbe sei, dürfe in der Landeshauptstadt nicht fehlen.

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