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Die spähenden Falken : Pfadfinder suchen das Abenteuer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

In Leezen und Groß Trebbow wollen sich Kinder und Jugendliche vor allem mit der Natur auseinandersetzen

svz.de von
erstellt am 23.Okt.2014 | 12:00 Uhr


Kinder und Jugendliche aus Groß Trebbow und Leezen, die das Abenteuer suchen, naturverbunden und hilfsbereit sind, haben sich für die Pfadfinderbewegung entschieden. In Leezen besteht schon eine Gruppe, in Groß Trebbow soll sie noch gegründet werden.

In der Kirchengemeinde Alt Meteln-Cramon-Groß Trebbow fanden vier Treffen statt, in denen Kinder mit Spaß und Spiel auf das Pfadfinderleben vorbereitet wurden. Gemeindepädagoge Konstantin Manthey: „Ich wollte zunächst schauen, ob sich genügend Interessenten finden, um einen Pfadfinder-Stamm in unserer Kirchengemeinde gründen zu können.“ Doch die Sorgen waren unbegründet. Denn zu den einmal wöchentlichen Treffen erschienen bislang immer zehn bis zwölf Kinder.

Wichtig ist dem Trebbower, dass sich auch Eltern in der Pfadfinderarbeit engagieren. Jugendliche und Erwachsene aus der Kirchengemeinde oder anderer Konfessions- bzw. Glaubensrichtungensind willkommen wie auch Interessierte, die keiner Glaubensrichtung angehören, betont er.

Die Pfadfinder von Groß Trebbow gaben sich den klangvollen Namen „Die spähenden Falken“ und wollen sich dem Dachverband der Landeskirche anschließen.

Für die Leezener Pfadfinderfreunde gab es im Oktober ein erstes Treffen in der Geschäftsstelle der Johanniter-Unfall-Hilfe. Zwei erfahrene Pfadfinder sowie drei Studenten des Vereins Christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjugend begrüßten fünf Mädchen und Jungen, die gemeinsam mit ihren Eltern zur Gründungsveranstaltung gekommen waren. Auf die Frage, was Pfadfinder machen, gab es vielfältige Antworten. Doch fast alle dachten an Abenteuer in der Natur wie Schnitzeljagd, Lagerfeuer und zelten. Kennenlernspiele und gemeinsames Singen mit Gitarrenklängen trugen zum vertrauenvollen Miteinander bei. Die Gruppe nennt sich „Leezener Kraniche“ und trifft sich einmal im Monat. Sie werden unter anderem forschen, sich intensiv mit der Natur beschäftigen, Sport treiben und Erste-Hilfe-Maßnahmen kennen lernen. Und dann möglichst auch die Bedingungen für das Leistungsabzeichen in diesen Bereichen ablegen.

Zur Pfadfinder-Kleidung gehört auch das Halstuch. Doch das gibt es erst, wenn der Kandidat die Prüfungen bestanden hat und in den Stamm aufgenommen wurde.

Studentin Agnes Haxenstein erklärte den Leezenern den Ursprung der Pfadfinderbewegung, die der Engländer Lord Baden-Powell 1907 in Gang gesetzt hatte. Sein Traum sei es gewesen, dass die Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, Hautfarbe, ihres Glaubens oder Besitzes, in Frieden miteinander leben. Werte wie Nächstenliebe, Naturverbundenheit und Hilfsbereitschaft sind damals wie heute wesentliche Eigenschaften eines Pfadfinders, betonte Agnes Haxenstein.

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