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Schweriner Schauspielchef bleibt am Staatstheater : Peter Dehler übernimmt Störtebeker

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Peter Dehler, Schauspieldirektor am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, ist der neue Regisseur bei den Störtebeker-Festspielen auf Rügen. Nächstes Jahr hat seine erste Inszenierung Premiere.

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erstellt am 03.Sep.2013 | 07:51 Uhr

Schwerin/Ralswiek | Peter Dehler, Schauspieldirektor am Staatstheater Schwerin, steigt mit seinem im nächsten Jahr beginnenden Engagement bei den Störtebeker-Festspielen auf Rügen in die absolute Champions League der Open-Air-Regisseure auf: Die Inszenierung ist mit mehr als 300 000 Zuschauern pro Jahr das größte Freilufttheater-Event in Deutschland. "Ich liebe große Herausforderungen", sagte Dehler unserer Zeitung. Selbstverständlich sei es auch reizvoll, mit Stuntmen, Pyrotechnikern und allerlei Effekten zu arbeiten. "Ein paar Dörfer abzubrennen und Schiffe zu versenken - das kommt dem nahe, was ich gerne mache", so der Regisseur mit einem Augenzwinkern. Dehler betonte: Die Arbeit am Mecklenburgischen Staatstheater werde unter seinem neuen Sommer-Projekt nicht leiden, im Gegenteil, betonte der Regisseur: "Zu Störtebeker kommen 350 000 Zuschauer, vielleicht findet der eine oder andere dann auch mal den Weg nach Schwerin ins Theater." Außerdem habe er auch bisher an anderen Häusern inszeniert: "Für Störtebeker werde ich sechs Wochen vor Ort sein. Diesen Sommer war ich sieben Wochen in Halle, der Betrieb in Schwerin hat nicht darunter gelitten."

Es geht nicht nur um 2014: Die Macher der Störtebeker-Festspiele um Intendant Peter Hick erzählen die Geschichten rund um den legendären mittelalterlichen Piraten stets in über mehrere Saisons reichenden Zyklen. Dehler, der für Klassiker-Renovierungen ebenso bekannt ist wie für knallige Revuen voller Rock und Pop, soll auf Rügen wieder für Kontinuität auf dem Regiestuhl sorgen? "So wünschen Herr Hick und ich uns das. Aber man kann erst nach der Saison 2014 sagen, ob es funktioniert", so Dehler.

Am Samstag gehen die diesjährigen Festspiele mit dem Stück "Die Legende lebt" nach 67 Vorstellungen zu Ende. Bereits jetzt steht fest: Mit mehr als 300 000 Besuchern sind die Störtebeker-Festspiele erneut auf dem Weg zum Spitzenplatz unter den deutschen Open-Airs.

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