Am Heißen Draht : Parkplatz sorgt für Unmut

Nicht genutzt: Der Parkplatz kostet für Badegäste zwei Euro. Deshalb parken viele Schweriner nicht auf dem Gelände.
Nicht genutzt: Der Parkplatz kostet für Badegäste zwei Euro. Deshalb parken viele Schweriner nicht auf dem Gelände.

SVZ-Leser: Stellenflächen an neuer Schwimmhalle nicht ausgeschildert und teuer

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31. März 2015, 12:00 Uhr

Die neue Schwimmhalle auf dem Großen Dreesch sorgt immer noch für Gesprächsstoff. So erreichen uns häufig Anrufe am „Heißen Draht“ mit Beschwerden und Hinweisen zur Parkplatzsituation.

„Es kann doch nicht sein, dass ich die volle Zeit – also drei Stunden – Eintritt in die Halle zahlen muss, aber ich auch nur für drei Stunden kostenfrei parken kann“, ärgert sich Wolfgang Hamann. Wie solle das funktionieren? Und in der Tat, mit Umziehen und Hinlaufen zu den Parkplätzen dürfte es knapp werden. Allerdings parkt Hamann auch nicht auf dem Parkplatz der Schwimmhalle, sondern auf den kostenfreien Halteplätzen davor. Seiner Meinung nach liegt es an den zusätzlichen Kosten. Denn für den Parkplatz der Schwimmhalle sind zwei Euro fällig. Vorteil: Man darf so lange parken, wie man sich in der Schwimmhalle aufhält.

Der halbe Dreesch wäre nun zugeparkt. „Kein Mensch nutzt den Parkplatz“, unterstreicht Hamann. Dem pflichtet auch eine weitere Schwerinerin bei. Sie erreichte die Redaktion ebenfalls am „Heißen Draht“. Ihre Beschwerde: „Wenn ich mein Kind vom Schwimmunterricht abhole, zahle ich doch nicht jedes Mal zwei Euro für den Parkplatz.“ Sie stelle sich dann lieber woanders hin und laufe ein Stück. „Das ist jedoch gar nicht so einfach. Oft muss ich einige Zeit nach einem freien Stellplatz suchen, denn auch die anderen Eltern machen es so“, erklärt die junge Frau.

Zudem sei der Parkplatz überhaupt nicht ausgeschildert. Wenn Ortsfremde die Halle besuchen wollten, finden sie ihn gar nicht und würden ihr Auto gleich woanders abstellen.

Und Wolfgang Hamann spricht einen weiteren Kritikpunkt an: „Die Müllabfuhr hat keine Wendemöglichkeit. Sie muss vorwärts reinfahren und rückwärts wieder vom Gelände. Dafür ist es dort einfach viel zu eng.“

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