Briefverteilungszentrum Schwerin : Pakete nur bei Benachrichtigung

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Die Post weist ausdrücklich darauf hin, dass Pakete im Briefverteilungszentrum schwerin nur abgeholt werden können, wenn die Kunden zuvor eine Benachrichtigung erhalten haben.

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02. Juli 2015, 21:00 Uhr

Andrang im Briefverteilzentrum der Post in Schwerin-Süd. „Es ist eine mittlere Katastrophe“, sagte ein Postsprecher. „Hierher kommen sehr viele Kunden, um Pakete abzuholen, für die wir aber gar keine Sendungen haben.“ Er wies ausdrücklich darauf hin, dass Pakete nur abgeholt werden können, wenn die Kunden zuvor eine Benachrichtigung erhalten haben. „Dieser gelbe Schein sieht anders aus, als eine übliche Paketbenachrichtigung. So ist beispielsweise eine Anfahrtskizze zum Briefverteilzentrum aufgedruckt.“ Ohne eine Sonderbenachrichtigung können keine Sendungen ausgegeben werden, weil sie nicht in Schwerin sind.

Wegen des Verdi-Streiks arbeitet die Post mit einer „Notfall-Logistik“. Nach Angaben eines Gewerkschaftssprechers sollen im Paketzentrum in Neustrelitz Polen arbeiten, die die Sendungen sortieren. Diese werden dann nach und nach nach Schwerin gebracht. Hier werden sie von „Mitarbeitern aus der Leitungsebene“ gegen Vorlage der Benachrichtigung an die Kunden ausgegeben.

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