Drachenboot-Festival Schwerin : Paddler gaben wieder Vollgas

„Blaue Kraken“ in roten Trikots: Die Schweriner Traditionsmannschaft ist beim Drachenboot-Festival von Anfang an dabei.  Fotos: Reinhard Klawitter (8) / Christian Koepke (1)
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„Blaue Kraken“ in roten Trikots: Die Schweriner Traditionsmannschaft ist beim Drachenboot-Festival von Anfang an dabei. Fotos: Reinhard Klawitter (8) / Christian Koepke (1)

Drachenboot-Festival auf dem Pfaffenteich lockte rund 40 000 Besucher in die Innenstadt / Mehr als 3000 Aktive am Start

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16. August 2015, 21:00 Uhr

Sie sind beim Drachenboot-Fest auf dem Pfaffenteich von Anfang an dabei und gaben auch am Wochenende wieder Vollgas: die „Blauen Kraken“ aus Schwerin. Für einen Platz auf dem Treppchen reichte es nicht, aber darauf komme es auch nicht an, sagte Team-Chef Thomas Schrepers: „Für uns steht der Spaß im Vordergrund.“ Und der Drachenboot-Sport verbinde die Generationen. Zwischen 18 und 65 Jahre alt seien die Aktiven, die sich einmal in der Woche zum gemeinsamen Training treffen würden, so Schrepers.

Paddeln, anfeuern, abklatschen, feiern – das 24. Festival auf dem Pfaffenteich bot, was die Drachenboot-Fans an ihrem Sport so lieben. Insgesamt rund 100 Teams mit mehr als 3000 Aktiven gingen am Wochenende in den unterschiedlichen Wertungskategorien an den Start. Die weiteste Anreise hatten Gäste aus Polen, die aus Danzig nach Schwerin kamen.

Höhepunkt des Festes war einmal mehr das traditionelle Feuerwerk über dem Pfaffenteich. Rund um das Gewässer hatten sich am Sonnabendabend die Zuschauer niedergelassen, um das farbenprächtige Spektakel so nah wie möglich zu verfolgen. Tanzmusik von der NDR-Bühne am Südufer stimmte nach Kräften auf das nächtliche Himmelserlebnis ein. Im Tivoli in der Geschwister-Scholl-Straße feierten Drachenboot-Sportler und Besucher bei der After-Show-Party weiter.

Auch die sportliche Bilanz des Festivals kann sich sehen lassen: Allein in der Mix-Klasse auf der 900 Meter-Distanz gingen 56 Teams ins Rennen. Am Ende hatten die Vorjahressieger vom Team Pommernexpress das Nachsehen und gaben den Gesamtsieg an die Mannschaft HKC Unitas ab. Die Paddler vom Hannoverschen Kanuclub verschafften sich bis ins Ziel einen Vorsprung von rund vier Metern. „Ihre Zeit von 4:10,57 Minuten gehört absolut in den Bereich der Top-Leistungen auf dem Wasser“, sagte Alexander Bachmann von der Schweriner Kanurenngemeinschaft (KRG).

Am Sonntag drehte sich die Reihenfolge dann um: Der Pommernexpress aus Barth gewann das A-Finale der Mixed-Championsklasse über 200 Meter vor dem HKC Unitas und durfte sich über den Wanderpokal des Drachenboot-Festivals freuen.

Rund 40 000 Besucher zählten die Organisatoren von der Kanurenngemeinschaft an allen drei Festivaltagen. KRG-Vorstand Christoph Richter dankte ausdrücklich den zahlreichen freiwilligen Helfern: „Ein solches Ereignis ist nicht ohne die Hilfe vieler ehrenamtlicher Unterstützer möglich. Sie haben einen tollen Job gemacht.“

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