Schweriner Axel Klabe im Interview : Paddelfan träumt vom Tauchen

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Axel Klabe war Projektmanager bei der Bundesgartenschau, ist heute für die Schweriner Straßen zuständig und liebt die Natur

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04. März 2016, 23:31 Uhr

Er ist einer der Männer, die für eine erfolgreiche Bundesgartenschau 2009 gearbeitet haben. Axel Klabe war als Projektmanager zuständig für den Garten am Marstall und die Buga-Ausstattung des Schlossgartens. Seit drei Jahren ist der Diplomingenieur für Landespflege stellvertretender Werkleiter der Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen. Allerdings macht er sich mit seinem jetzigen Aufgabengebiet – im Gegensatz zur Buga – nicht immer bei den Schwerinern beliebt. Axel Klabe ist zuständig für die Straßenunterhaltung und die Müllentsorgung. Gert Steinhagen stellte ihm die zehn Fragen der SVZ.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

Das Hippodrom im südlichen Schlossgarten. Ich hatte zur Buga die Möglichkeit, an der Wiederherstellung mitzuarbeiten. Von den Protesten wegen der Baumfällungen über die Begeisterung der Besucher zur Eröffnung des Geländes bis zur Ruhe heute. Erfahrungen, die ich nicht missen möchte und die mit diesem Ort verbunden sind.

Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?

Leider eine unpassende Frage an einen Mitarbeiter eines städtischen Eigenbetriebes. Ich arbeite lieber dort an den Aufgaben und Herausforderungen die es in unserer Stadt gibt.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?

In einer Garten- und Landschaftsbaufirma in Berlin. Ausgegeben habe ich es zum leben.

Was würden Sie gerne können?

Apnoetauchen, also das Tauchen ohne Atemgerät in große Tiefen.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Mit den Begriffen Held oder Heldentum kann ich nicht viel anfangen. Stolz bin ich auf meine Kinder. Dabei gibt es immer wieder besondere Momente, wie im Fahrradurlaub. Unsere Kinder waren da 10 und 12: nach freiwillig gefahrenen 120 Kilometern Tagesstrecke anzukommen – einfach super.
Welches Buch lesen Sie gerade?

Ich lese Zeitschriften und sehr viel im Internet.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Wir haben überhaupt keinen Fernseher.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Das wird schwierig: Lenné und Klett. Ihnen hätte ich gerne bei der Planung und Realisierung des Schlossgartens über die Schulter geschaut.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Da gibt es Vieles, ich nehme mal eine Espressotasse als Beispiel. Ich habe sie von Kollegen bekommen und immer noch in Benutzung. Es hängen viele schöne Erinnerungen daran.

Was werden Sie als Rentner machen?

Als Pragmatiker bin ich eher dem hier und jetzt verbunden.

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