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Kino-Tipp : Oscarverdächtiges Drama über die Hölle der Sklaverei

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Am SVZ-Kinotag startet im Capitol „12 Years a Slave“ – ein Filmepos nach einer wahren Begebenheit

Den Golden Globe hat er schon geholt, jetzt gilt er als einer der ganz heißen Anwärter auf den Oscar als bester Film: „12 Years a Slave“ startet heute in Schwerin. Das aufwühlende Historiendrama von Steve McQueen mit Brad Pitt und Michael Fassbender können SVZ-Abonnenten heute im Capitol zum besonders günstigen Preis sehen. Wer den unten Kino-Coupon aus der gedruckten SVZ ausschneidet, zahlt nur 6 Euro pro Eintrittskarte.

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit und beginnt in Saratoga, New York, Mitte des 19. Jahrhunderts: Der freie Afro-Amerikaner Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor) lebt ein einfaches, aber glückliches Leben. Sein Geld verdient er als Geigenspieler. Zwei Fremde engagieren ihn für einen abendlichen Auftritt und laden ihn danach auf einen Drink ein. Als Solomon am nächsten Morgen erwacht, befindet er sich in Ketten und wird alsbald auf ein Sklavenschiff in Richtung Louisiana verfrachtet – jeder Widerstand ist zwecklos. Er wird verkauft und muss fortan unter menschenunwürdigen Bedingungen als Sklave für mehrere „Master“ arbeiten. Vor allem der grausame Plantagenbesitzer Edwin Epps (Michael Fassbender) macht ihm das Leben zur Hölle. Im Laufe seiner schier endlosen Gefangenschaft wird Solomon eines immer klarer: Wenn er seine Familie jemals wiedersehen möchte, muss er zu außergewöhnlichen Mitteln greifen. Als er im zwölften Jahr seines Martyriums auf den Sklaverei-Gegner Bass (Brad Pitt) trifft, nimmt sein Leben noch eine dramatische Wendung...

Im Jahr 1853 veröffentlichte Solomon Northup ein Buch über seine Erlebnisse. Obwohl die Entführung freier Bürger und ihre Verschleppung als Sklaven durchaus an der Tagesordnung war, ist Northups Bericht eine der wenigen ausführlichen Quellen über ein Sklavenschicksal aus erster Hand.

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erstellt am 22.Jan.2014 | 23:06 Uhr

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