2. Schweriner Bierbörse : Oktoberfest-Stimmung in Schwerin

<fettakgl>Prost! Lucy, Eyleen, Dirk und Michael </fettakgl>(v.l.) waren aus vier verschiedenen Stadtteilen in den Biergarten auf dem Bertha-Klingberg-Platz gekommen und hatten einen schönen Abend. Foto: Schüttpelz
Prost! Lucy, Eyleen, Dirk und Michael (v.l.) waren aus vier verschiedenen Stadtteilen in den Biergarten auf dem Bertha-Klingberg-Platz gekommen und hatten einen schönen Abend. Foto: Schüttpelz

Es war ein bisschen wie auf der Wies’n: Das Bier floss in Strömen, aus dem Hintergrund tönte Musik. Nur hätten sich die Gastwirte so volle Biergärten wie gestern an allen drei Tagen der 2. Schweriner Bierbörse gewünscht.

svz.de von
04. Juni 2012, 10:27 Uhr

Ostorf | Es war ein bisschen wie auf der Wies’n: Das Bier floss in Strömen, aus dem Hintergrund tönte Live-Musik, und Oktoberfeststimmung kam auf. Nur hätten sich die Gastwirte an den 52 Ständen auf dem Bertha-Klingberg-Platz so volle Biergärten wie gestern an allen drei Tagen der 2. Schweriner Bierbörse gewünscht. "Ich finde, dass die Schweriner Gastronomen sich bei so einer Veranstaltung wie dieser auch mit einbringen sollten", sagte Martina Lux-Grella, Inhaberin des Niederländischen Hofes. Sie schenkte Störtebeker-Bier an ihrem Stand aus. "Das ist ein Produkt der Region, das gehört hierher."

Es war die Vielfalt der Angebote, die die Besucher des Bierfestes so faszinierte: "Die Auswahl ist riesig, das Bier schmeckt und dass es auch Sekt und alkoholfreie Getränke gibt, finde ich gut", sagte Lucy aus der Neuen Gartenstadt, die mit Freunden zum Buga-Vorplatz gekommen war. Dirk ergänzte: "Das ist eine sehr gute Idee, so eine Bierbörse zu veranstalten. Ich war im vergangenen Jahr auch dabei, aber da hat das Wetter besser gepasst", sagte der Schelfstädter. Michael gefiel besonders, dass zahlreiche Anbieter ihren Ständen eine spezielle Note gegeben hatten und die Kellner in entsprechenden Kostümen servierten. Auch Eyleen aus der Paulsstadt lobte die Organisatoren: "Ganz wichtig ist, dass die Lautstärke der Musik nicht zu hoch ist. So kann man sich gut unterhalten. Das geht auf vielen Veranstaltungen nicht. Oft kann man sein eigenes Wort nicht verstehen." Die "Band Travis Trutt &amp; Friends" machte Party-Musik, bei den irischen Bieren gab es standesgemäß Irish Folk.

Sehr gut kam bei vielen Besuchern der Bierbörse an, dass kein Eintritt verlangt wurde, aber dennoch durch Sicherheitskräfte gewährleistet wurde, dass es keine Ausschreitungen gab. Im Gegenzug hatten es aber an vielen Ständen die Preise in sich. "Darauf haben wir als Organisatoren keinen Einfluss", erläuterte Veranstalter Kay Rohr. Das sei Sache der Anbieter. Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass die in Schwerin nicht alltäglich verfügbaren Angebote zum Teil mit hohem logistischen Aufwand in die Landeshauptstadt gebracht worden seien, so Rohr. Die Bierbörse sei nicht als Besäufnis konzipiert, weshalb auch keine harten Spirituosen zugelassen seien, sondern solle den Blick in die Welt der Biere öffnen.

Viele Freunde des edlen Gerstensaftes wussten das zu schätzen und verkosteten das belgische Grimbergen oder das indische Kingfisher, das Singha Beer aus Thailand oder Bishops Finger aus Irland. Im Angebot des "Hauses der 131 Biere" waren aber auch Sorten von weit her wie etwa Chinggis aus der Mongolei, Beerlao aus Laos, San Miguel von den Philippinen oder Windhoek Lager aus Namibia. "Ein hübsches Geschenk für meinen Vater", sagte Nadine aus Teterow, während sie ein halbes Dutzend exotischer Flaschen in ihrem Einkaufsbeutel verstaute.

Aus Sicht der Polizei war die 2. Schweriner Bierbörse ein Erfolgsmodell. "Gut organisiert, Keine Vorkommnisse, eine reine Null-Lage", so die Ordnungshüter. Ein bisschen Glück indes war dabei auch im Spiel, denn dank des starken Westwindes wurde der Veranstaltungslärm auf den See getragen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen