Sanierung kommt : Offizierscasino lässt sich Zeit

Im Dornröschenschlaf: Das ehemalige Offizierscasino  soll zum  Sitz der Unternehmensgruppe Hydraulik Nord umgebaut werden.
Im Dornröschenschlaf: Das ehemalige Offizierscasino soll zum Sitz der Unternehmensgruppe Hydraulik Nord umgebaut werden.

Eigentümer Hydraulik Nord hält an Investitionsplänen fest, Sanierung und Umbau dauern jedoch länger als ursprünglich geplant

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19. Juli 2014, 16:00 Uhr

Eigentlich sollte die Sanierung des ehemaligen Offizierscasinos oberhalb der Schlossgarten-Kaskaden auf dem Artillerieberg längst begonnen haben. Der Eigentümer, die Hydraulik-Nord- Gruppe, will das mehr als 100 Jahre alte Gebäude zur Unternehmenszentrale umbauen. Geschäftsführer Dr. Karl Werner hatte bei einem Tag der offenen Baustelle im vergangenen Herbst als Baubeginn das Frühjahr 2014 in Aussicht gestellt. Warum dieser Termin nicht eingehalten wurde, wollte ein Unternehmenssprecher auf SVZ-Anfrage nicht näher erläutern. Er bestätigte jedoch, dass die Unternehmensgruppe an den Sanierungsplänen festhalte.

Da sich auch der Wirtschaftsausschuss der Stadtvertretung das Thema auf die Tagesordnung gesetzt hat, kann der neue Baudezernent Bernd Nottebaum einige Informationen beisteuern. Die entscheidende: Der Investor stehe zu seinem Wort und wolle sanieren. Der jahrelange Streit mit der Denkmalpflege sei beigelegt, in allen strittigen Punkten seien Kompromisse erreicht worden. Erste Ausschreibungen für die vielfältigen Baumaßnahmen seien erfolgt. Über deren Ergebnis könne er indes nichts sagen. „Der Investor ist Herr des Verfahrens.“ Das Wichtigste aus seiner Sicht sei, dass das Projekt laufe, ungeachtet dessen, dass sich die Zeitschiene verlängert habe. Die Stadt habe ihre Hausaufgaben erledigt, die Baugenehmigung sei erteilt. Jetzt sei der Eigentümer am Zuge, das markante Gebäude in der Stellingstraße vor dem Verfall zu bewahren.

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