zur Navigation springen
Zeitung für die Landeshauptstadt

18. November 2017 | 11:34 Uhr

Mehr als 500 Meter Stau : Obotritenring gesperrt

vom

Schwerins Autofahrer sind genervt. Wegen des Rohrbruchs auf dem Obotritenring werden die Autos durch die Robert-Beltz-Straße umgeleitet. Dort staute sich gestern der Verkehr hoffnungslos.

svz.de von
erstellt am 09.Jul.2013 | 12:05 Uhr

Weststadt | Schwerins Autofahrer sind genervt: Bei drückender Hitze müssen sie im Stau stehen. Der zieht sich auf mehr als 500 Meter Länge in beiden Fahrtrichtungen durch die Robert-Beltz-Straße. Der Grund: Der Obotritenring ist zwischen Gerhart-Hauptmann- und Lübecker Straße wegen des Rohrbruchs vom Sonnabend (SVZ berichtete) voll gesperrt, der Umleitungsverkehr wird über die Beltzstraße geführt, die Ampelschaltungen sind aber nicht geändert worden.

"Wir haben den Scherbenbruch vom Sonnabend repariert. Der betreffende Abschnitt der alten Gusseisenleitung, aus der ein Stück herausgebrochen war, wurde herausgeschnitten und ein neues Leitungsstück aus unserer Störungs reserve eingebaut", berichtet Kornelia Danneberg, die technische Leiterin des Schweriner Wasserversorgungsunternehmens. Dann habe die Schweriner Firma Seemann Tiefbau mit der Reparatur der Straße begonnen. Durch den starken Wasserdruck des Rohrbruchs - es handelte sich um eine 50 Zentimeter dicke Hauptleitung - waren etwa 1500 Kubikmeter Wasser ausgetreten und hatten die Straße unterspült. Die Fahrbahn musste auf etwa 60 Quadratmetern komplett neu aufgebaut werden. Allerdings kommt auf die etwa 50 Zentimeter dicke Schotter-Tragschicht zunächst kein Asphalt, sondern Pflaster, Der Unterbau muss sich erst setzen. Asphaltiert wird später. Heute Vormittag sollen die Bauarbeiter mit der Reparatur fertig sein. "Geplant ist, dass der Verkehr ab Mittag wieder vierspurig über den Ring rollen kann", sagt Danneberg.

Der durch den Rohrbruch entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen