Bauarbeiten : Obotritenring: Baustart verschoben

Die Baustellenampel im Kreuzungsbereich wird eingerichtet: Am Nachmittag entschieden Stadt, Planer, Tiefbauer und Rettungskräfte, den Beginn der Bauarbeiten um eine Woche zu verschieben. Am 31. März soll es jetzt losgehen.  Fotos: Reinhard Klawitter (2)
Die Baustellenampel im Kreuzungsbereich wird eingerichtet: Am Nachmittag entschieden Stadt, Planer, Tiefbauer und Rettungskräfte, den Beginn der Bauarbeiten um eine Woche zu verschieben. Am 31. März soll es jetzt losgehen. Fotos: Reinhard Klawitter (2)

Die Arbeiten im Kreuzungsbereich zur Wittenburger Straße beginnen erst am 31. März. Donnerstag fällt die Entscheidung zur Verkehrsführung.

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22. März 2014, 08:00 Uhr

Die Staugefahr auf dem Obotritenring ist um eine Woche aufgeschoben. Die Stadt will gemeinsam mit Planern und Rettungskräften die Verkehrsführung noch optimieren und wird dazu erst am kommenden Donnerstag eine endgültige Entscheidung treffen. Die Bauarbeiten im Kreuzungsbereich Obotritenring, Wittenburger Straße werden daher nicht wie geplant an diesem Montag, sondern erst eine Woche später, am 31. März, beginnen. Der positive Nebeneffekt: Die erwarteten tausenden Besucher zum Schwerin-Konzert von Adel Tawil am kommenden Freitag in der Sport- und Kongresshalle können die Parkhäuser am Marienplatz nutzen und mit einem Shuttle-Bus zur Halle und zurück pendeln. Da die Baustelle im Kreuzungsbereich die Wittenburger Straße aus Richtung Innenstadt zur Sackgasse macht, wäre ein Shuttle-Verkehr sonst nur mit langen Umwegen machbar gewesen.

Für die erste Bauphase, die vom 31. März an zwei Wochen dauern soll, prüfen jetzt die Experten, wie der Verkehr an der Baugrube vorbeigeführt werden kann. Die Idee der Polizei, die freien zwei Fahrspuren als Einbahnstraße in Richtung Friedhofsberg auszuweisen, musste verworfen werden. „Wir brauchen den Linksabbieger vom Platz der OdF kommend in Richtung Kongresshalle für den Bus“, erklärt Baudezernent Dr. Wolfram Friedersdorff.

Noch in der Prüfung, aber eher unwahrscheinlich, ist die Variante, beide Fahrspuren in eine Richtung zu nutzen und den Gegenverkehr im Kreuzungsbereich jeweils durch eine Baustellenampel auszubremsen. Das Problem: Wenn dann noch eine dritte Grünphase für den aus Richtung Kongresshalle abfließenden Verkehr auf den Obotritenring gewährt werden muss, dann rollen nur noch 50 Prozent der Fahrzeuge im Vergleich zu heute über die Kreuzung. Für mehr ist keine Zeit da.

Besser, weil mehr Fahrzeuge die Kreuzung passieren können, ist laut Friedersdorff, die zwei Fahrspuren für je eine Fahrtrichtung zu nutzen und das Linksabbiegen zu verbieten. Nur der Bus erhält eine Sondererlaubnis. Fahrzeuge aus Neumühle kommend sollen dann als potenzielle Linksabbieger den Kreuzungsbereich gar nicht nutzen. Sie fahren über die Seelenbinder- und Brahmsstraße. Parallel will die Stadt den gesamten Lkw-Verkehr weiträumig ausbremsen und über die Umgehungsstraße lenken.

Kurz vor Ostern wird dann wieder alles anders: Dann rückt die Baustelle so weit in die Mitte, dass nur noch eine Fahrbahn frei bleibt. Dann gibt es den richtigen Stau, weil diese eine Spur für beide Fahrtrichtungen genutzt werden muss und Ampeln geschaltet sind.

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