Schwerin : Oberbürgermeister kritisiert Kita-Studie

Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier kritisiert die Einschätzung der Bertelsmann-Studie.
Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier kritisiert die Einschätzung der Bertelsmann-Studie.

Rico Badenschier: „Von den hohen Betreuungsquoten in Schwerin und durchschnittlichen Kita-Öffnungszeiten von fast zwölf Stunden sind viele Regionen Deutschlands noch weit entfernt.“

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28. September 2019, 05:00 Uhr

Was nützt ein guter Betreuungsschlüssel, wenn die Kita-Öffnungszeiten nur eine Teilzeit-Beschäftigung ermöglichen? Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier hat die Einschätzung der Bertelsmann-Studie zurückgewiesen, dass Ostdeutschland in Sachen Kinderbetreuung weiterhin Nachholbedarf gegenüber den alten Bundesländern habe. „Von den hohen Betreuungsquoten in Schwerin und durchschnittlichen Kita-Öffnungszeiten von fast zwölf Stunden sind viele Regionen Deutschlands noch weit entfernt“, so Badenschier. Die Landeshauptstadt zeichne sich durch eine große Trägervielfalt und ein breites Spektrum pädagogischer Konzepte aus. „Solange es keine bundeseinheitlichen Standards gibt, sind die Kitas in Stuttgart und Schwerin einfach nicht vergleichbar.“

Die Bertelsmann-Studie vernachlässige wichtige Kriterien wie die Qualifizierung des Personals – in Schwerin gibt es ganz überwiegend ausgebildete Fachkräfte. „Unsere Eltern sind laut Umfragen mit den Betreuungseinrichtungen sehr zufrieden. 87,7 Prozent bei den Kinderkrippen und 78,3 bei den Kindergarten.“

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