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Schweriner OB-Kandidaten : OB-Kandidaten im Direktvergleich

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Unternehmerverband organisierte erste gemeinsame Podiumsdiskussion der Bewerber: Es wurde eine interessanter Abend

von
erstellt am 28.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Am 4. September ist Oberbürgermeisterwahl in Schwerin. Bei der ersten großen Podiumsdiskussion, organisiert vom Unternehmerverband, stellten sich gestern Abend in der Fachhochschule des Mittelstandes sechs Bewerber vor und beantworteten zahlreiche Fragen. Es diskutierten Dr. Rico Badenschier (SPD), Simone Borchardt (CDU), Anita Gröger (Aktion Stadt und Kulturschutz), Silvio Horn (Unabhängige Bürger), Martin Lorentz (Bündnis 90/ Die Grünen) und Martin Molter (Die Partei). Amtsinhaberin Angelika Gramkow (Die Linke) fehlte, sie stand im Sonderausschuss „Power for Kids“ Rede und Antwort.

Der direkte Vergleich der Kandidaten offenbarte unterschiedliche Prioritätensetzungen und Herangehensweisen an die Probleme der Stadt. „Wo würden Sie Ihre ersten Schwerpunkte setzen?“, fragte Moderator Norbert Bosse. Helios-Oberarzt Badenschier will etwa die Schul- und Kita-Planung vorantreiben, mehr Wohnraum für Ältere schaffen und die Bedingungen des innerstädtischen Fahrradverkehrs verbessern. Barmer-Bezirkschefin Borchardt möchte vor allem, dass Schwerin wieder Großstadt wird, die Verwaltungsprozesse optimieren und die Stadt-Umlandbeziehungen verbessern. Pädagogin Gröger will zum Beispiel vorhandene Netzwerke besser nutzen, die Bürgerbeteiligung verbessern und die grüne Seite des Tourismus fördern. Innenministeriumsmitarbeiter Horn möchte eine Qualitätsoffensive in der Verwaltung starten, die Bürgerbeteiligung verbessern, die Haushaltslage stabilisieren und vieles mehr. Anwalt Lorentz will Bürgerversammlungen bei den Ortsbeiräten machen, einen Runden Tisch mit der Wirtschaft installieren und die Bürger überzeugen, mehr das Rad oder E-Bike statt Autos zu nutzen. Grafiker Molter will den Mietvertrag für das Stadthaus kündigen, möchte, dass sich die Stadt mehr zum Wasser öffnet und mutige Projekte wie den Wallensteinkanal wagen.

In sehr freundlicher Gesprächsatmosphäre wurde über Berufsschulen, Theater- und Kulturlandschaft, Haushaltskonsolidierung, den Wittenburger Berg und weitere Themen gesprochen.


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