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158 Arbeitsplätze fallen in Bad Salzuflen weg : NRW verliert Unternehmen an Schwerin

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Das Unternehmen Linpac Allibert fertigt künftig in der Landeshauptstadt Kunststoffteile. Dazu wird der bisherige Standort in Nordrhein-Westfalen in Bad Salzuflen nach Informationen unserer Zeitung komplett aufgegeben.

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erstellt am 13.Dez.2012 | 07:38 Uhr

Sacktannen | Das Unternehmen Linpac Allibert fertigt künftig in der Landeshauptstadt Kunststoffteile. Dazu wird der bisherige Standort in Nordrhein-Westfalen in Bad Salzuflen nach Informationen unserer Zeitung komplett aufgegeben. Die Firma zieht im Frühjahr nach Sacktannen zum Schwesterunternehmen Schoeller Arca Systems. Durch die geplante Standortkonzentration soll die Wettbewerbsfähigkeit beider Unternehmen dauerhaft gesichert werden. Damit verbunden ist allerdings der Wegfall von 158 Arbeitsplätzen in Bad Salzuflen. Dagegen war die IG Metall Sturm gelaufen. Denn den Beschäftigten wurden zwar Arbeitsplätze in Berlin oder Schwerin angeboten, "die meisten seien jedoch in der Region verwurzelt mit Familie und Haus, so dass dies für sie faktisch die Arbeitslosigkeit bedeuten wird." Das Unternehmen selbst hält sich bedeckt: "Die Belegschaft am Schweriner Standort wird durch jene Mitarbeiter erweitert, die dieses Angebot annehmen. Inwieweit darüber hinaus eine Aufstockung der Belegschaft in Schwerin notwendig werden kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar. Neueinstellungen werden gegebenenfalls vorgenommen", hieß es gegenüber dieser Zeitung.

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