Helios-Kliniken Schwerin : Notaufnahme soll schneller werden

Kümmern sich in der Notaufnahme der Schweriner Helios-Kliniken um einen Patienten: Chefarzt Dr. Michael Selbach, seit dem Sommer im Amt, und der Leitende Pfleger, Thomas Uhl.
Kümmern sich in der Notaufnahme der Schweriner Helios-Kliniken um einen Patienten: Chefarzt Dr. Michael Selbach, seit dem Sommer im Amt, und der Leitende Pfleger, Thomas Uhl.

Neuer Chefarzt Dr. Michael Selbach will Abläufe effizienter machen - Tag der offenen Tür am 7. Oktober

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30. September 2017, 05:00 Uhr

Die Vielfalt der Aufgaben, die täglich neue Herausforderung, reizt Dr. Michael Selbach an seinem neuen Job. Seit dem Sommer leitet der 36-Jährige die Zentrale Notaufnahme der Schweriner Helios-Kliniken. Mit seinen Kollegen kümmere er sich um Patienten, die einen grippalen Infekt hätten, genauso wie um Verletzte nach einem Unfall oder Menschen mit einem Herzinfarkt, sagt der Mediziner.

Selbach, verheiratet und Vater eines Sohnes, wuchs im Rheinland auf, studierte und promovierte an der Universität Leipzig. Vor seinem Wechsel nach Schwerin war der Facharzt für Anästhesie als Oberarzt im Zentrum für Notfallmedizin der Uni-Klinik Jena tätig. In der Notaufnahme der Helios-Kliniken bekleidet Selbach die neu geschaffene Funktion eines Chefarztes. Die Notfallversorgung nehme bei einem Maximalversorger wie dem Klinikum in Schwerin eine große Rolle ein, deshalb sei der Schritt zum chefarztgeführten Fachbereich nur logisch, so der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Jörg-Peter Ritz.

 

Rund 40 000 Patienten werden pro Jahr in der Notaufnahme der Helios-Kliniken behandelt. In den vergangenen Jahren sei die Zahl um 15 Prozent gestiegen, zugleich hätten sich die Wartezeiten erhöht, berichtet Selbach. Der neue Leiter will gegensteuern, die Abläufe effizienter machen, setzt dabei auf ein fachlich breit aufgestelltes Team. „Durch die Umstellung auf ein interdisziplinäres System behandeln fest angestellte Fachärzte der Notaufnahme, die sich aus den Fachrichtungen Anästhesie, Innere und Chirurgie zusammensetzen, universell und eigenständig alle Patienten und ziehen lediglich bei Bedarf die Fachabteilungen hinzu“, erklärt Selbach. Durch dieses System und weitere Maßnahmen sollen sich die Behandlungszeiten verkürzen, das Niveau aber konstant hoch bleiben. Geplanter Start der Umsetzung: Anfang 2018.

Wer mal hinter die Kulissen der Notaufnahme schauen möchte, muss nicht so lange warten. Am Sonnabend, 7. Oktober, laden die Helios-Kliniken von 14 bis 18 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Neben einem Rundgang durch die Notaufnahme werden unter anderem auch Besichtigungen von Operationssälen und Führungen durchs Mutter-Kind-Zentrum angeboten.



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