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Crivitzer Feuerwehr-Nachwuchs : Noch viel zu proben beim Zeltlager

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Camp für den Crivitzer FeuerwehrNachwuchs musste ohne seinen Höhepunkt auskommen: Löschangriff nass abgesagt

von
erstellt am 18.Jul.2016 | 05:30 Uhr

Es sollte der Höhepunkt des Ausbildungsjahres für den Feuerwehrnachwuchs im Großamt Crivitz werden: Doch beim Zeltlager mit 243 Kindern und Jugendlichen aus 16 Wehren auf dem Trammer Sportplatz hakte es am Wochenende mächtig.

Die Wettkampf-Teams hatten sich in ihren Ortswehren auf einen Streckenmarsch gespickt mit feuerwehrtechnischen Aufgabe n sowie die Königsdisziplin „Löschangriff nass“ vorbereitet. Zeigen konnten die Teams am Sonnabend aber nur den ersten Teil. Denn Amtsjugendwart Sebastian Zapf musste den Löschangriff absagen – wegen sicherheitstechnischer Bedenken. An den Pumpen fehlte der Druckminderer. Selbst bei Bedienung der Pumpe durch einen erfahrenen Maschinisten war es einigen Jugendwarten zu gefährlich, die Kinder unter diesen Bedingungen antreten zu lassen.

Zu diesem Zeitpunkt sollte im Camp die beste Stimmung herrschen, doch die hatte am Sonnabendnachmittag ihren Tiefpunkt erreicht. Dazu trug en auch Probleme bei der Essensversorgung bei. Nach Abstimmungsproblemen im Vorfeld war kurzfristig Verpflegung für die jungen Feuerwehrleute bestellt und dabei die knapp 70 Betreuer vergessen worden...

Doch es gab auch Stimmungsaufheller: Statt des Löschangriffs machten einige Jugendgruppen Trockenübungen – durchaus mit nassen Überraschungen. Für weitere Abkühlung sorgte Frei-Eis. Denn ganz wichtig war allen Helfern: Den Kindern und Jugendlichen sollte der Spaß nicht verdorben werden.

Darüber hinaus blieb es nicht beim Grummeln. Erste klärende Gespräche fanden noch am Rande des Camps statt. Weitere müssen folgen, um Fehler auszumerzen und es im nächsten Jahr besser zu machen. Dabei sind sich alle einig, dass Ehrenamtliche aus allen Wehren und Hauptamtliche aus dem Amt gefordert sind.

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