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Schweriner Fünf-Seen-Lauf : Noch schnellere Hilfe für die Läufer

vom

Die an diesem Sonnabend startende 29. Auflage des Schweriner Fünf-Seen-Laufes wird in Sachen Teilnehmer zwar keinen Rekord brechen, dennoch ist alles für ein großes Lauffest vorbereitet. Die Helfer stehen bereit.

svz.de von
erstellt am 05.Jul.2013 | 01:14 Uhr

Schwerin | Die am Sonnabend startenden 29. Auflage des Schweriner Fünf-Seen-Laufes wird in Sachen Teilnehmer zwar keinen Rekord brechen, dennoch ist alles für ein großes Lauffest vorbereitet. Mit 3637 Meldungen für alle Strecken fehlten gestern 200 an der Zahl des Vorjahres. Die schon laufenden Ferien machen sich bemerkbar, erklärte Cheforganisator Dietmar Büch dazu. Mit 698 Meldungen auf den 30 Kilometern hat sich der Aufwärtstrend beim langen Kanten vom Vorjahr bestätigt. Für die Organisatoren eine gute Entwicklung, denn mit 1986 gemeldeten Läufern auf den zehn Kilometern und 953 auf den 15 wird es spätestens ab dem Dwang und dann im Zielgebiet wieder eng. Die Strecken sind krumm geblieben und mit einer Ausnahme unverändert. Nur oberhalb des "Pickels" in den Lankower Bergen wird auf der Hochebene anders gelaufen. Der Grund ist simpel, hier wurde der falsche Streifen gemäht.

Angekündigt ist warmes Wetter, eine Hitzeschlacht wird jedoch nicht erwartet. Zum ersten Mal werden die Teilnehmer mit einem neuen Sanitätskonzept betreut. Bisher fuhren hinter den jeweiligen Feldern Sanitätswagen, und zwei waren in Reserve. Diese Mal sind die fünf Einsatzwagen an verkehrsgünstig liegenden Stellen stationiert und können bei Bedarf viel schneller zu den Bedürftigen geleitet werden. Dafür sollen auch die 40 an der Strecke verteilten Sanitätsposten der Schlossgartenwehr sorgen, die zum ersten Mal mit Digitalfunk ausgestattet sind. Zusätzlich gibt es noch den "Posten" 40 in der Senke vor dem Ziel mit der Spezialtrage. Hintergrund: In der Senke waren bei heißem Wetter in den vergangenen Jahren immer wieder Läufer kollabiert, weil dort so gut wie kein Luftzug herrscht. Zudem war es schwer, schnell Hilfe zu den Läufern durch diesen unwegsamen Teil zu bekommen. Das wurde behoben.

Das Internet ist für die Organisatoren Segen und Fluch zugleich. Zum einen haben in diesem Jahr nur noch ganze vier Prozent aller Teilnehmer per Post gemeldet, 96 Prozent wählten das Netz und das Einzugsverfahren. Durch neue Vorschriften und das IBAN-Verfahren wird das im kommenden Jahr jedoch enorm erschwert. Dietmar Büch: "Dann bräuchten wir von jedem ein tatsächliches Schriftstück, dass wir das Startgeld einziehen dürfen. Wir überlegen, auf das Überweisungsverfahren umzusteigen."

Die Organisatoren wollen am heutigen Freitag um 18 Uhr den so genannten Barthelstein im Zielgebiet einweihen. Offiziell ist es der Stein des Laufes, inoffiziell ist er dem verstorbenen Mitbegründer des Laufes Dietrich Barthel gewidmet. Wer dabei sein will, ist herzlich willkommen. Für den Nahverkehr gilt am Sonnabend: Kostenfrei mit Startkarte von 8 bis 10 Uhr, danach gelten die ganz normalen Fahrpreise. Die Wanderer starten ab 8 Uhr, die Läufer werden ab 10 Uhr gestaffelt vom Bertha-Klingberg-Platz auf die Reise geschickt.

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