Die Schönsten Balkone : Niagarafälle aus der Steckdose

Glücklich auf seinem Balkon: Wolfgang Peters genießt die Natur in seiner Neu Zippendorfer Oase.
Glücklich auf seinem Balkon: Wolfgang Peters genießt die Natur in seiner Neu Zippendorfer Oase.

Wolfgang Peters hat auf seinem Balkon in der Vidiner Straße nicht nur Blumen, sondern auch ein Wasserspiel und eine Olympia-Fahne

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26. Juni 2015, 16:00 Uhr

Wenn Wolfgang Peters sich entspannen will, dann lässt er die Niagarafälle plätschern. Bis nach Amerika muss der der Schweriner für dieses Vergnügen nicht fliegen. Er geht einfach auf den Balkon seiner Wohnung in der Vidiner Straße und steckt den Stecker in die Dose. Neben vielen Blumen gibt es in Peters Freiluft-Refugium nämlich auch ein Bild mit einer Animation der berühmten Wasserfälle.

Geranien, Kletterrosen, Klematis, Anis, Kamille, eine große Sonnenblume – auf dem Balkon von Wolfgang Peters gedeiht eine bunte Palette von Pflanzen. „Früher hatte ich einen Kleingarten, nun freue ich mich immer, wenn ich gemütlich auf meinem Balkon sitzen und die Natur genießen kann“, sagt der 69-Jährige.

Peters wuchs im ehemaligem Kreis Sternberg auf, machte eine Ausbildung als Molkereifacharbeiter und kam 1965 nach Schwerin. Seit 1978 wohnt er auf dem Dreesch, seit 2001 in der Zwei-Raum-Wohnung in der Vidiner Straße.

Sport ist neben dem Gärtnern das andere große Hobby des Rentners. „In der Jugendzeit habe ich geboxt“, erzählt Peters. Als Zuschauer begeisterte er sich später für den Handball. Heute schlägt das Herz des Schweriners für die Volleyballdamen des SSC. „Ich fahre möglichst auch zu den Auswärtsspielen“, sagt er. Die weiteste Tour mit den Spielerinnen führte den 69-Jährigen bis nach Amsterdam.

Einen Faible hat Peters auch für den Wintersport. So reist er regelmäßig nach Oberhof, kennt viele Sportler, beispielsweise aus der Biathlon-Szene, aus der Nähe. Kein Wunder, dass der Schweriner auf seinem Balkon auch eine Olympia-Fahne angebracht hat. Zusammen mit den Niagarafällen gehört die Flagge zur festen Ausstattung. „Ansonsten gestalte ich meinen Balkon jedes Jahr ein bisschen neu“, verrät der Schweriner. Ein wenig Abwechslung müsse schon sein.

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