Friedrichsthal : Neues Baugebiet entsteht

Nahmen den ersten Spatenstich richtig ernst: OB Angelika Gramkow und Wirtschaftsminister Harry Glawe sowie die LGE-Chefs Robert Erdmann (l.) und Volker Bruns (r.).
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Nahmen den ersten Spatenstich richtig ernst: OB Angelika Gramkow und Wirtschaftsminister Harry Glawe sowie die LGE-Chefs Robert Erdmann (l.) und Volker Bruns (r.).

LGE investiert 14 Millionen Euro in Friedrichsthal / 113 Grundstücke zwischen Weidenweg, Dalberger Weg und Lärchenallee

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15. Juni 2016, 05:45 Uhr

Das Eigenheimgebiet Friedrichsthal wird komplettiert: Gestern gab es von Wirtschaftsminister Harry Glawe und Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow den ersten Spatenstich für die Erschließung des rund 20 Hektar großen Areals zwischen Weidenweg, Dalberger Weg und Lärchenallee. Dort, wo sich in den vergangenen Jahren die Natur den Raum zurückeroberte, will die LGE für
14 Millionen Euro ein Wohngebiet erschließen und
113 Grundstücke „im mittleren Preissegment“ anbieten, wie LGE-Geschäftsführer Robert Erdmann sagte. Die ersten 47 Hauseigentümer werden im ersten Bauabschnitt voraussichtlich im Frühjahr kommenden Jahres mit dem Hochbau starten können. Im Sommer kommenden Jahres soll die Erschließung des zweiten Bauabschnittes beginnen.

Der Verkauf der Grundstücke, die zwischen 500 und 1150 Quadratmeter groß sein werden und ab 99 Euro pro Quadratmeter zu haben sind, startet in Kürze. „Es liegen bereits 350 Kaufwünsche vor. Das zeigt, wie richtig es war, dieses Baugebiet endlich aufzulegen“, sagte Oberbürgermeisterin Gramkow. In den vergangenen 20 Jahren – der B-Plan für Friedrichsthal stammt aus dem Jahr 1995 – konnte aufgrund komplizierter Eigentumsverhältnisse nicht gebaut werden. Diese Probleme seien nun gelöst und der B-Plan an die aktuellen Erfordernisse angepasst. „Da vor allem junge Familien hier bauen wollen, denken wir auch darüber nach, die Kita in Friedrichsthal zu erweitern“, kündigte die Oberbürgermeisterin an.

„Schwerin wächst und hat in den vergangenen Jahren einen Einwohnerzuwachs. Da steigt auch die Nachfrage nach Häusern und Grundstücken“, sagte der Wirtschaftsminister. Das neue Baugebiet liege im grünen Gürtel der Stadt und biete dennoch kurze Wege zu allen wichtigen Einrichtungen.

Die LGE erschließt seit den 1990er-Jahren Flächen und ist einer der wichtigsten Akteure auf dem Schweriner Wohnungsmarkt. „Kein anderes Unternehmen hat so viele Grundstücke für den individuellen Eigenheimbau in der Landeshauptstadt erschlossen wie die LGE und damit viele Schweriner unterstützt, ihren Traum vom Eigenheim zu realisieren“, sagte LGE-Geschäftsführer Volker Bruns. Molkereigelände, Mühlenscharrn und Waisengärten gehören dazu.

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