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Crivitzer Feuerwehr : Neues Auto sofort im Sturm-Einsatz

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Crivitzer weihen Löschfahrzeug ein – viel Zeit zum feiern blieb ihnen aber nicht

von
erstellt am 30.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Die Stimmung war ein bisschen wie Weihnachten, Geburtstag und Ostern an einen Tag: Die Feuerwehr Crivitz hat nach langem Warten nun ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug – HLF 20 – bekommen. Die Aufregung im Vorfeld war groß, die Erleichterung dann am Sonnabend noch größer als der 16 Tonnen schwere rote Koloss in die Feuerwehrhalle rollte. Vier Jahre hatte es gedauert von der ersten Idee bis zum fertigen Wagen. „Die ersten Absprachen liefen noch mit dem einstigen Bürgermeister Ulrich Güßmann, viele Absprachen gab es zudem mit Klaus Stolzenberg von der Firma Empl“, erklärt Wehrführer René Bülow. Immerhin sei das Fahrzeug genau auf die Bedürfnisse der Crivitzer abgestimmt.

So verfügt das neue Fahrzeug unter anderem über einen 2000-Liter-Wasser- Tank, 120-Liter-Schaummittel, eine elektrische Schaummittelpumpe, einen Wasserwerfer, der 1600 Liter pro Minute ausspuckt, hydraulische Rettungsgeräte, einen elektrisch dreh- und schwenkbaren Lichtmast. Das hat allerdings auch seinen Preis: 118 000 Euro gab es von der Stadt Crivitz und 266 000 Euro hat das Land beigesteuert und so die Anschaffung möglich gemacht. Crivitz Bürgermeisterin Britta Brusch-Gamm ließ es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren und betonte noch einmal: „Die Feuerwehrausstattung darf nie eine Frage der Fördermittel sein. Immerhin wird die meiste Arbeit hier im Ehrenamt geleistet.“ Viele Vertreter der Nachbar-Wehren und auch aus der Politik waren ebenfalls zur Feierstunde gekommen, um zu gratulieren.

Dass der neue Wagen, der sogar bei der Florian Messe in Dresden ausgestellt wurde, auch funktioniert, wurde wenige Stunden später ganz deutlich. Mehr als 20 Einsätze gab es in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag für die Crivitzer Brandschützer: Umgebrochene Bäume, teilweise abgedeckte Dächer wie unter anderem beim Amt sowie andere Sturmschäden hielten die Mitglieder der Feuerwehr pausenlos in Atem.

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