Dienstpläne und mehr : Neuer Pflegedirektor auf Kliniktour

Robert Green besucht alle Abteilungen der Helios-Kliniken, um als neuer Pflegedirektor die Mitarbeiter kennen zu lernen. In der Augenklinik sprach er schon mit Sandra Heinig.
Robert Green besucht alle Abteilungen der Helios-Kliniken, um als neuer Pflegedirektor die Mitarbeiter kennen zu lernen. In der Augenklinik sprach er schon mit Sandra Heinig.

Robert Green ist jetzt bei Helios verantwortlich für rund 900 Mitarbeiter auf den Stationen

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05. Juni 2015, 16:00 Uhr

Nein, alle seine Mitarbeiter hat Robert Green noch nicht persönlich kennen gelernt. „Aber ich bin dabei“, sagt der neue Pflegedirektor der Schweriner Helios-Kliniken, verantwortlich für rund 900 Beschäftigte, vor allem Krankenschwestern und Pfleger. Station um Station arbeitet sich Green voran, besucht nach und nach alle Abteilungen des Krankenhauses.

Einen Monat ist der 49-Jährige jetzt im Amt, kam aus Kiel nach Schwerin. Den Job im Pflegebereich hat er von der Pike auf gelernt. Nach der Ausbildung zum Krankenpfleger kletterte er peu à peu die Karriereleiter herauf, machte Weiterbildungen, absolvierte berufsbegleitend auch ein BWL-Studium, das er mit dem Bachelor abschloss. Am Kieler Universitätsklinikum war Green zuletzt ebenfalls schon als Pflegedirektor beschäftigt.

„In meinem Berufsleben habe ich praktisch alle Bereiche eines Krankenhauses durchlaufen“, erzählt der gebürtige Schleswig-Holsteiner, der eine neue Herausforderung gesucht hat. Der Wechsel nach Schwerin biete dabei einen besonderen Reiz. „Nach knapp 30 Jahren am Uni-Klinikum finde ich es einfach spannend, nun auch Erfahrungen in einem privaten Krankenhaus-Konzern zu sammeln“, so Green. Natürlich komme ihm auch die norddeutsche Mentalität entgegen.

Ob Universitätsklinik oder privates Krankenhaus – das oberste Ziel der Arbeit eines Pflegedirektors bleibe immer das Gleiche: „Die Dienste müssen so organisiert werden, dass die Patienten so gut wie möglich versorgt sind“, betont Green. Dabei gehe es um die Aufstellung der Dienstpläne, aber auch um die Qualifizierung älterer Mitarbeiter und die Förderung des Nachwuchses. „Die Schweriner Helios-Kliniken sind sehr gut aufgestellt“, urteilt der neue Pflegedirektor. Eines seiner eigenen ehrgeizigen Vorhaben: unerwartete Ausfälle beim Personal in Zukunft noch besser kompensieren zu können.

Kurz nach 7 Uhr beginnt der Arbeitstag von Robert Green. „Dann habe ich schon die ersten Rückmeldungen von den Stationen, kann Entscheidungen treffen“, erklärt der Pflegedirektor, der bei der Einarbeitung von seiner Vorgängerin Edith Hilmer unterstützt wurde.

Noch pendelt Green zwischen Schwerin und Kiel, wo seine Frau als Krankenschwester arbeitet. „Wir wollen uns aber in Schwerin niederlassen“, sagt der 49-Jährige. Die Stadt habe ein angenehmes Flair, biete viele schöne Ecken, davon habe er sich schon überzeugt. Und irgendwann, so hofft Green, werde er auch wieder Zeit für seine Hobbys zu finden: die Jagd und die Gartenarbeit.

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