Crivitz : Neue Wahlleiterin im Amt

Neue Wahlleiterin im Amt Crivitz und ihre Amtsvorsteherin: Iris Lenk (r.) mit Heike Isbarn.
Neue Wahlleiterin im Amt Crivitz und ihre Amtsvorsteherin: Iris Lenk (r.) mit Heike Isbarn.

Am 26. Mai werden nicht nur die Kreistags- und Europaabgeordneten gewählt, auch Bürgermeister, Stadt- und Gemeindevertreter

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11. Januar 2019, 05:00 Uhr

Der 26. Mai ist für die neue Wahlleiterin im Amt Crivitz wahrscheinlich schon jetzt der wichtigste Tag des Jahres 2019. Iris Lenk, Leiterin des Bürgeramtes, geht die Herausforderung ganz unaufgeregt an. Sie hat große Erfahrung mit dem Ablauf von Wahlen, war bereits viele Jahre Stellvertreterin von Hartmut Paulsen. Der bisherige Wahlleiter hat am 1. Januar diese wichtige Funktion nach 20 Jahren abgegeben, er kandidiert selbst als Bürgermeister für die Stadt Crivitz.

„Am 26. Mai werden nicht nur die Bürgermeister und Gemeindevertreter gewählt, es ist ja auch Kreistags- und Europawahl“, erklärt Iris Lenk. „Bei uns im Amt Crivitz wird es 34 Wahllokale und drei Briefwahllokale geben.“

Vor dem Großwahltag sind einige Herausforderungen für die 55-jährige Crivitzerin zu meistern: „Bis zum 12. März um 16 Uhr müssen bei uns alle Kandidatenvorschläge für das Amt der Bürgermeister und der Gemeindevertreter eingegangen sein“, so Heike Isbarn, die als Amtsvorsteherin die Arbeit von Iris Lenk sehr unterstützt. Zusätzlich zur Zahl der Sitze in der Gemeinde- oder Stadtvertretung abzüglich des einen Sitzes für den jeweiligen Bürgermeister müssen jeweils fünf weitere Kandidaten aufgestellt werden, als Nachrücker bei Krankheit oder Umzug. Für die 17 Sitze in der Stadtvertretung Crivitz – einer davon gehört dem künftigen Bürgermeister – müssen beispielsweise 21 Kandidaten benannt werden. Ein Anwärter auf das Bürgermeisteramt kann gleichzeitig als Gemeindevertreter kandidieren und bei seiner Wahl als Stadt- oder Gemeindeoberhaupt für seinen Sitz im jeweiligen Parlament einen Nachfolger benennen. „Jede Partei und Wählergruppe kann beispielsweise für Crivitz sechzehn plus fünf aufstellen“, so Iris Lenk, die schon seit 1990 für das Amt arbeitet. „Pro Kandidat müssen außerdem zwei Vertrauenspersonen ernannt werden, die der Wahlausschuss zu den Kandidaten befragen kann. Einzelbewerber dürfen sich selbst als Vertrauensperson benennen.“

Auf der Sitzung des neunköpfigen Wahlausschusses wird darüber entschieden, ob die Kandidaten zur Wahl zugelassen werden. „Über den Termin wird erst nach Eingang der Kandidatenvorschläge beraten“, sagt Iris Lenk. „Da müssen wir erst prüfen, ob formell alles stimmt. Ich denke, das wird eine Woche später.“

Ob sich genügend Kandidaten für die Ehrenämter finden, werde sich zeigen. „Das ist eine Chance für junge Leute, die etwas bewegen wollen“, wirbt Heike Isbarn. Für die Wahl werden außerdem dringend Wahlvorstände gesucht, pro Wahllokal acht. Als Aufwandsentschädigung gibt es 50, bei einer Stichwahl 40 Euro. Interessierte melden sich unter 03863/5454 300.

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