Schwerin : Neue Vulkane kommen bald

Den Abbau des beliebten Kletter-Vulkane am Franzosenweg beobachtete SVZ-Leser Robert Auer.
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Den Abbau des beliebten Kletter-Vulkane am Franzosenweg beobachtete SVZ-Leser Robert Auer.

Am Spielplatz der Atolle werden marode Spielgeräte ausgetauscht

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22. April 2018, 12:00 Uhr

SVZ-Leser Robert Auer ist bestürzt: Auf dem Spielplatz der Atolle am Franzosenweg beobachtete er jetzt, wie einer der roten Holzvulkane verschwindet. „Mit dem Abbau dieser Kletterpyramide auf dem Abenteuer-Spielplatz am Franzosenweg verliert Schwerin eine weitere Buga-Attraktion“, schreibt er an die Redaktion. „Die Vulkanlandschaft, die Oase mit Palmen, afrikanischen Tieren und Schatztruhen prägten beispielgebend den Franzosenweg. Dieser Spielplatz stand nicht nur für einen innovativen Aufbruch in der Schweriner Spielplatzgestaltung im Jahr 2009, nein, er versprach Jung und Alt viel Spaß und Erbauung. Ich und meine Familie hatten jedenfalls viele schöne Stunden auf und in der Kletterpyramide verbracht und uns an dem gelungenen Gesamtensemble erfreut.“

Auers Sorge, dass nun irgendein anderes Spielgerät an diese Stelle treten soll und sich die Verwaltung nicht gut genug um das Ensemble kümmert, ist indes unbegründet. An die Stelle der beiden alten kommen im Sommer zwei neue Vulkane, ebenfalls rot und blau, ebenfalls mit Rutschen und Klettermöglichkeiten im Innern, kündigt Ilka Wilczek, Werkleiterin der Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen, an. 150 000 Euro lässt sich die Stadt den Ersatz des Kleinodes kosten, voraussichtlicher Liefer- und Aufstellungstermin ist der August.

„Durch Verwitterung und Pilzbefall war der größere Vulkan nicht mehr standsicher und wurde schon im Herbst gesperrt“, sagt Ilka Wilczek. „Wir hatten gehofft, dass wir ihn über Instandsetzungsarbeiten wieder bespielbar bekommen, aber die tragenden Teile halten das nicht aus. Also haben wir uns für neue Geräte entschieden.“ Dass der Spielplatz der Atolle einer der schönsten und beliebtesten der Stadt und eine wunderbare Erinnerung an die Bundesgartenschau ist, sei den SDS wohl bewusst. Deshalb würde er immer gut gepflegt.

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