Staatstheater Schwerin : Neue Theater-Spielzeit kann starten

Wieder auf dem Plan: Tänzer Maxim Perju und das Ballettensemble tanzen auch in der neuen Spielzeit im Rockballett „HardBeat“.
Wieder auf dem Plan: Tänzer Maxim Perju und das Ballettensemble tanzen auch in der neuen Spielzeit im Rockballett „HardBeat“.

Mit der Schauspiel-Premiere „Die lächerliche Finsternis“ beginnt die neue Saison am 12. September

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25. August 2015, 12:00 Uhr

Noch haben viele Theaterleute Ferien. Doch der Spielplan für die neue Saison steht schon lange, geprobt wurde und wird auch schon, am 12. September kann es losgehen. Die neue Spielzeit am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin wird im September mit einer Schauspielpremiere im E-Werk starten.

„Die lächerliche Finsternis“ von Wolfram Lotz entstand als Hörspiel und zieht derzeit eine Erfolgsspur über die deutschsprachigen Theaterbühnen. Für Schwerin inszeniert die junge Regisseurin Alice Asper das Stück, das mit großer Komik, Skurrilität und leiser Tragik vom Blick des Westens auf Afrika erzählt.

Eine der berühmtesten Komödien Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ vertanzt das Schweriner Ballettensemble mit Premiere am 18. September im Großen Haus. Der Ballettdirektor und Chefchoreograf des Anhaltischen Theaters Dessau, Tomasz Kajdanski, ist der Schöpfer dieses spritzigen Handlungsballetts, für das er Musik von Dmitri Schostakowitsch wählte.

Am 2. Oktober folgt die Premiere von Bertolt Brechts „Die Dreigroschenoper“, die Schauspieldirektor Peter Dehler bereits zum zweiten Mal in Schwerin inszeniert. Das Musiktheater präsentiert seine erste Premiere der Saison mit Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Zauberflöte“ am 23. Oktober im Großen Haus. Der international gefragte Regisseur David Freeman, der in Schwerin bereits die Oper „Dead Man Walking“ erfolgreich inszeniert hat, bringt dieses musikalische Meisterwerk auf die Bühne. Das erste Konzert der neuen Spielzeit steht in der Reihe „Musik um Vier“ am 11. Oktober im Konzertfoyer auf dem Programm. Die Mecklenburgische Staatskapelle ist mit Werken von George Bizet und Johann Sebastian Bach unter der Leitung von Gregor Rot und Ulrich Barthel zu erleben.

Eine Vielzahl an Wiederaufnahmen stehen zu Spielzeitbeginn auf dem Programm: Im Schauspiel „Germania. Tod in Berlin“ am 18. September und „Die neuen Leiden des jungen W.“ am 8. Oktober im E-Werk sowie „Die 39 Stufen“ am 19. September, „Ein Volksfeind“ am 14. Oktober und „Sonnenallee – Das Musical“ am 27. Oktober im Großen Haus. Das Ballett „Mozart! maybe?“ wird am 2. Oktober im E-Werk wiederaufgenommen, im Großen Haus folgen „HardBeat – Das Rockballett“ am 10. und „Der Nussknacker“ am 31. Oktober. Die erste Wiederaufnahme im Musiktheater ist am 19. September mit „Winter. Reise.“ im E-Werk und im Großen Haus steht „Der Wildschütz“ ab dem 3. Oktober wieder auf dem Spielplan.

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