Seniorenarbeit : Neue Runde für Spendenparlament

Sie mussten nicht lange überredet werden: TGZ-Geschäftsführer Klaus Seehase und Marketing-Chefin Liesbeth Homp unterstützen gern das Schweriner Spendenparlament.
Sie mussten nicht lange überredet werden: TGZ-Geschäftsführer Klaus Seehase und Marketing-Chefin Liesbeth Homp unterstützen gern das Schweriner Spendenparlament.

Am 22. Oktober stellen sich ehrenamtliche Projekte und Initiativen zum zweiten Mal potenziellen Unterstützern vor

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27. August 2015, 12:00 Uhr

„Unser Vorstand arbeitet seit 25 Jahren ehrenamtlich“, sagt Klaus Seehase, Geschäftsführer des Technologie- und Gewerbezentrums (TGZ). „Wir wissen also, was Ehrenamt bewegen kann.“ Deshalb unterstützt das TGZ auch bereitwillig die zweite Runde des Spendenparlaments unter der Schirmherrschaft des Stadtpräsidenten Stephan Nolte.

Und so funktioniert es: Unter dem Motto „mitspenden, mitentscheiden, mithelfen“ engagieren sich Schweriner im Spendenparlament und fördern so Verbände, Vereine und Initiativen, die Projekte der Seniorenarbeit in Schwerin anbieten. Jeder Spender kann selbst in der Parlamentssitzung entscheiden, welches ehrenamtliche Vorhaben wie viel von seinem Geld für dringend notwendige Sachleistungen bekommt.

Unterstützt werden Projekte aus Schwerin, deren Förderung überwiegend Bürgern in Schwerin zugute kommt. Es können bereits bestehende oder neue Projekte gefördert werden, die ehrenamtlich organisiert und mit anderen Ehrenamtlichen gemeinsam durchgeführt werden.

Die Spender zu überzeugen, das hat sich eine eigens gegründete Arbeitsgruppe im Seniorenbüro auf die Fahnen geschrieben. Einer der dortigen Mitstreiter ist Günter Modl. Er und Klaus Seehase kennen sich schon lange, so war es für den ehemaligen Mitarbeiter des Rechnungsprüfungsamtes auch nicht schwer, den TGZ-Chef zu einer 500-Euro-Spende zu überreden.

„Die Idee des Spendenparlaments hat mich überzeugt“, sagt Seehase, der bei der Präsentation der Ehrenamtsarbeit im Rathaus auf jeden Fall selbst dabei sein will. Außerdem habe er früher regelmäßig mit Günter Modl zusammengearbeitet und weiß: „Der passt gut aufs Geld auf“.

Seehase will jetzt im TGZ um weitere Unterstützer werben. Auch im Newsletter an die 50 Unternehmen mit ihren fast 700 Mitarbeitern will der Geschäftsführer die Spendenmöglichkeit thematisieren. Das TGZ engagiert sich seit Jahren sozial. Zuletzt profitierte die Schweriner Tafel vom Engagement von Klaus Seehase und seinem Team.

Das Spendenparlament tritt am 22. Oktober um 16 Uhr im Rathaus zum zweiten Mal in seiner noch jungen Geschichte zusammen.

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