Schweriner Schulen : Neue Pfade für Heine-Schüler

Vor dem Umzug in die Lagerstraße haben die Kinder den Schulweg geübt, Busse können kostenlos genutzt werden

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16. Februar 2018, 23:37 Uhr

In den Winterferien hat die Sanierung der Heinrich-Heine-Schule begonnen. Für die rund 400 Schüler bedeutet dies, dass sie von Montag an für etwa eineinhalb Jahre zum Unterricht in die neue Schule in der Lagerstraße müssen. Das hat im Vorfeld für Diskussionen gesorgt. Eltern waren besorgt über die Sicherheit ihrer Kinder.

„Wir haben uns sehr intensiv auf den Umzug vorbereitet“, sagt Schulleiterin Annett König. Kinder und Eltern seien frühzeitig über die anstehenden Veränderungen informiert worden. Darüber hinaus sei die neue Situation mit Stadtverwaltung und Verkehrssicherheitsbehörden umfassend diskutiert worden.

Im Ergebnis haben die Schüler nun drei Alternativen, um von ihrer alten zur neuen Schule zu kommen: Zu Fuß, mit einem speziell von der Heine-Schule zur Lagerstraße eingesetzten Schulbus oder mit dem öffentlichen Nahverkehr, den die Kinder für den neuen Schulweg kostenlos nutzen können. Hinzu kommt Variante vier für einen Teil der Schüler: Für sie ist die Veränderung kaum spürbar, weil sie von Eltern oder Großeltern mit dem Auto gebracht werden.

Da die meisten Heine-Schüler aus dem näheren Umfeld kommen, wird der Weg zu Fuß die wichtigste Rolle spielen. Der empfohlene neue Schulweg sei getestet und dann mit allen Kindern geübt worden, berichtet die Schulleiterin. Er führt die Werderstraße entlang bis zur Knaudtstraße, dort über die Ampelkreuzung und weiter zur neuen Ziegelseepromenade, weil der Park auf dem ehemaligen Neustadt-Friedhof nicht beleuchtet ist. An dem zuletzt gebauten Teil der Promenade wurden jetzt Lampen aufgestellt. Im weiteren Verlauf des Weges müssen die Schüler dann aber die Lager- oder Speicherstraße überqueren. Ideen, dort oder in der Güstrower oder der Möwenburgstraße eine zusätzliche Ampel aufzustellen oder Schülerlotsen einzusetzen, seien mit der Stadtverwaltung diskutiert, aber verworfen worden, berichtet die Schulleiterin. Denn in dem gesamten Wohngebiet am Ziegelsee gilt Tempo 30.

„Wir haben dank dieser Geschwindigkeitsbegrenzung keine Probleme mit dem Straßenverkehr“, sagt Dr. Barbara Dieckmann, Chefin der benachbarten SWS Schulen im Campus am Ziegelsee. Sie würde sich aber wünschen, dass durch das Wohngebiet nicht nur die Buslinie 10, sondern auch die 11 in der Woche fährt.

Für Heine-Schulleiterin Annett König steht fest: „Wir werden ab Montag genau beobachten, ob die Kinder mit dem Schulweg klarkommen.“ Gibt es Probleme, werde umgehend gehandelt.

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