Der neue Herr im Einkaufstempel : Neue Ideen für Marienplatz-Galerie

Christian Krause will nicht nur seine Marienplatz-Galerie voranbringen, sondern auch Schwerin insgesamt bekannter machen.
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Christian Krause will nicht nur seine Marienplatz-Galerie voranbringen, sondern auch Schwerin insgesamt bekannter machen.

Christian Krause aus Wittenförden ist jetzt Centermanager des Einkaufstempels in der Innenstadt

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19. Dezember 2013, 12:00 Uhr

Bis zu 35 000 Kunden kommen jetzt im Weihnachtsgeschäft an manchen Tagen in die Marienplatz-Galerie. Was die allermeisten von ihnen sicher nicht bemerken: Das Einkaufscenter im Herzen Schwerins hat einen neuen Manager. Seit wenigen Wochen kümmert sich Christian Krause darum, „dass der Laden läuft“.

Der 34-Jährige ist diplomierter Betriebswirt. Nach seinem Studium arbeitete er in verschiedenen Einkaufscentern in Deutschland, bevor er dann für fast fünf Jahre als Centermanager nach Moskau ging. „Ich war der letzte Jahrgang, der noch obligatorisch Russisch in der Schule gelernt hat. Das ist mir in Russland sehr zugute gekommen“, sagt der gebürtige Schweriner.

Wieder zurück in der Heimat hat sich Christian Krause zunächst mal in seine neue Aufgabe eingearbeitet. „Ich habe viel gelesen und Akten studiert.“ Und er hat seine erste Mieterversammlung absolviert. „Wir haben die Aktionen in der Marienplatz-Galerie für das kommende Jahr besprochen und geplant.“ Das reicht vom Winterschlussverkauf, der gleich nach Weihnachten beginnt, über Mode-Aktionen und das Erntedankfest bis zu Schönheitstagen und Fotoaktionen. Und das Center am Marienplatz wird sich an den Chortagen „Schwerin singt“ beteiligen. Dann werden 200 Jahre bürgerlicher Chorgesang auch im Einkaufstempel gefeiert. „Ich möchte gern noch mehr Aktionen im Center laufen lassen“, so Krause. „Ideen gibt es schon, doch da müssen einige Mieter erst noch überzeugt werden mitzumachen.“

Im nächsten Jahr will Christian Krause richtig durchstarten. Dann steht eine enge Abstimmung mit den Managern des Schlossparkcenters und der Schweriner Höfe auf seiner Agenda. Und mit der City-Managerin der Stadt, Sabine Steinbart, will er über eine Belebung der Innenstadt reden. „Unsere Marienplatz-Galerie ist wegen des Durchgangs zum Modehaus Kressmann das Verbindungsglied vom Marienplatz zur Mecklenburgstraße. Da muss es uns gelingen, quasi einen Rundgang durch die Stadt zu initiieren.“ Krause weiß aber auch, dass das nicht von heute auf morgen in den Köpfen der Schweriner und ihrer Gäste zu verankern ist. „Das kann durchaus fünf Jahre dauern.“

Und noch etwas hat sich Christian Krause vorgenommen. Er wird sehr aktiv in der „Marketinginitiative der Wirtschaft für die Region Schwerin“ mitarbeiten. Demnächst will diese Gemeinschaftsaktion der Wirtschaft, der IHK und der Stadtmarketinggesellschaft sich mit der Gründung eines Vereins einen klaren Rahmen geben. „Es muss uns gelingen, Schwerin als Einkaufs- und Erlebnisstadt bekannter zu machen“, sagt Christian Krause. „Mit vereinten Kräften können wir das in der Marketinginitiative schaffen.“ Erste Aktionen außerhalb der Landeshauptstadt sind bereits geplant. So soll Schwerin im Sommer an der Ostseeküste präsentiert werden. „Wir müssen den Urlaubern dort schmackhaft machen, dass sich ein Besuch bei uns lohnt, wenn mal kein Strandwetter ist.“

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