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Erste Planung schon fertig : Neue Häuser im Plattenbaugebiet

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

In Lankow sollen neue Stadthäuser gebaut werden – auch für Neu Zippendorf und Krebsförden gibt es erste Überlegungen

svz.de von
erstellt am 23.Mai.2014 | 16:00 Uhr

Derzeit wird in den Plattenbaugebieten der Stadt vor allem eines: „zurückgebaut“. Das bedeutet Abriss oder Umbau. Neue Wohnungen entstehen in den Plattenbausiedlungen nicht. Das soll sich ändern. Für Lankow gibt es bereits konkrete Pläne, in Neu Zippendorf entwickeln sich die Ideen und auch für Krebsförden fordert der Ortsbeirat Neubauten.

Westlich der Ratzeburger Straße, in der Nähe des Discount- und des Getränkemarktes, sollen Mehrfamilienhäuser entstehen. Die Stadtvertreter haben beschlossen, einen entsprechenden Bebauungsplan aufzustellen.

Noch dominieren viele Garagen und versiegelte Flächen das Areal zwischen Ratzeburger Straße und der Kleingartenanlage „Rosenhain“. Das soll sich ändern. Die langen Garagenkomplexe bleiben zwar stehen, aber einige Einzelgebäude werden weggeräumt. „Dort will eine Schweriner Firma vier Häuser hochziehen“, sagt der Chef des Amtes für Stadtentwicklung, Günter Reinkober. „Im September werden wir den B-Plan vorlegen können. Ich sehe da keine Probleme.“ Der Abriss wird im Winter erfolgen. Der Baubeginn für die Viergeschosser ist für das Frühjahr 2015 geplant. „Die Konzeption liegt uns vor“, sagt Reinkober. „Die Häuser werden nicht so opulent wie die am Hafen. Aber sie haben auch die Anmutung von Stadthäusern.“ Und sie haben einen attraktiven Standort am Rande der Plattenbausiedlung, findet der Amtsleiter. „Man hat von dort einen schönen Blick auf die Kleingärten und in eine Niederung hinein.“

Auch für den ehemaligen Buga-Parkplatz in Neu Zippendorf gibt es neue Ideen. Nachdem eine Bebauung zunächst wegen sehr hoher Erschließungskosten abgesagt worden war, ist das Projekt jetzt wieder auf der Agenda. „Wir haben neu geplant und konnten die Kosten auf 60 Euro pro Quadratmeter senken“, sagt Reinkober. „Wir werden den städtebaulichen Entwurf überarbeiten.“ Erste Zeichnungen gibt es bereits. Möglich wären Einfamilien- und Doppel- sowie Reihenhäuser. „Aber nicht die allgegenwärtigen Bungalows mit Walmdach“, so Günter Reinkober.

In Krebsförden gibt es im Plattenbaugebiet an der Benno-Voelkner-Straße auch noch eine große freie Fläche. „Der Ortsbeirat hat Interesse angemeldet, dass dieses Areal bebaut wird“, sagt Amtsleiter Reinkober. Konkrete Planungen gibt es noch nicht. „Denkbar wären Einzel- oder Doppelhäuser oder auch ganz andere Wohnformen.“

 

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