Ortswehren besser ausgerüstet : Neue Autos für Liessow und Rubow

Festtag für die Feuerwehrleute aus Liessow und Rubow: Dobins Bürgermeister  Carlo Folgmann (grüner Pullover) und Andreas Pingel von der Firma Ahnefeld übergaben  die  Schlüssel an die Blauröcke.  Blumen  gab es  für Christine Löchter, die noch in der Ramper Amtsverwaltung  die Feuerwehren betreute.
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Festtag für die Feuerwehrleute aus Liessow und Rubow: Dobins Bürgermeister Carlo Folgmann (grüner Pullover) und Andreas Pingel von der Firma Ahnefeld übergaben die Schlüssel an die Blauröcke. Blumen gab es für Christine Löchter, die noch in der Ramper Amtsverwaltung die Feuerwehren betreute.

Gemeinde Dobin am See stattet zwei Ortswehren mit Kleintransportern aus: Zusammenarbeit über Dorf- und Gemeindegrenzen nötig

svz.de von
18. März 2014, 23:31 Uhr

Das war ein Festtag für die Feuerwehrleute aus Liessow und Rubow. Jede der beiden Ortswehren verfügt jetzt über einen nagelneuen VW-Kleintransporter. Rund 75 000 Euro hat die Gemeinde Dobin am See für Kauf und Ausstattung der Fahrzeuge ausgegeben. „Eine stattliche Summe, aber gut angelegtes Geld“, betont Gemeindewehrführer Thorsten Kieckbusch. Denn die Rubower und Liessower Kameraden brauchten dringend Ersatz für ihre alten Fahrzeuge. Und statt wieder gebrauchte zu kaufen, entschloss sich die Gemeindevertretung zu nagelneuen Kleintransportern, die von der Firma Ahnefeld passgenau ausgerüstet wurden. Das Liessower Fahrzeug ist ein Mannschafts-Transportwagen, das Rubower zudem ein Kommandofahrzeug. „Diese Wehren werden immer gemeinsam alarmiert“, erläutert Kieckbusch. „Da muss auch die Technik aufeinander abgestimmt sein.“ Denn die Zeiten, da der Wunsch jeder Ortswehr erfüllt werden kann, sind lange vorbei, das wissen auch die Kameraden selbst. Deshalb gilt diese enge Zusammenarbeit der Ortswehren auch für Retgendorf und Neu Schlagsdorf – den beiden weiteren Wehren in Dobin am See. „Für Einsätze zur Brandbekämpfung sind wir bestens ausgerüstet“, sagt der Gemeindewehrführer. Und wenn es an technische Hilfeleistungen, Bergung nach Verkehrsunfällen geht, rücken die Kameraden der Stützpunktwehr Leezen mit an. „Wir wollen die Feuerwehr in den Dörfern erhalten“, betont Bürgermeister Carlo Folgmann. Aber heute geht es nicht ohne Zusammenarbeit über Dorf- und Gemeindegrenzen. Zusammen sind die vier Ortsfeuerwehren aus Dobin gut aufgestellt: 62 aktive Kameraden gibt es derzeit. Hinzu kommen 21 Kinder und Jugendliche in der gemeinsamen Jugendwehr, die in Liessow trainiert. „Wir können und wir wollen auf keinen aktiven Mitstreiter verzichten“, betont Kieckbusch. In drei Wehren läuft es auch sehr gut. Nur ausgerechnet im größten Dorf, in Retgendorf, ist der Zuspruch eher verhalten.

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