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Zeitung für die Landeshauptstadt

24. Oktober 2017 | 02:34 Uhr

Wohnen in Schwerin : Neubauten kommen später

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Was kommt 2017 auf die Mieter in Schwerin zu? Neue Lübecker verspricht mehr Service und stabile Mieten für die meisten Bewohner

von
erstellt am 13.Jan.2017 | 05:00 Uhr

Mit mehr als 15 000 Wohnungen zählt die Neue Lübecker zu den ganz großen Wohnungsgenossenschaften im Norden. Mit 988 Wohnungen in der Landeshauptstadt ist sie in Schwerin jedoch nur die Nummer vier.

Auf die Mieter des Lübecker Unternehmens kommen in diesem Jahr keine großen Veränderungen zu. „Es wird keine allgemeinen Mieterhöhungen geben“, sagt Pressesprecher Timo Jürs. Das schließe aber nicht aus, dass in Einzelfällen ein höherer Mietzins von der neuen Lübecker verlangt werde. Beispielsweise bei Neuvermietungen. „Wir werden uns dabei aber immer im Rahmen des gesetzlich Möglichen bewegen und nur moderate Erhöhungen vornehmen“, sagt Jürs.

Die Neue Lübecker Norddeutsche Baugenossenschaft wird 2017 an ihrem Wohnungsbestand in Schwerin festhalten. „Wir planen keinen Abriss und keinen Verkauf“, so Jürs. Es würden lediglich, wenn erforderlich, einzelne Wohnungen saniert.

Allerdings wird die Genossenschaft – anders als an anderen Standorten – auch nicht neue Wohnungen bauen. In der Lübecker Straße, wo zwischen dem Obotritenring und der Robert-Beltz-Straße bereits Ende 2014 die roten Backsteinhäuser abgerissen wurden, wird sich auch in diesem Jahr nichts tun. „Wir sind noch bei den Planungen“, sagt der Pressesprecher. Dabei hatte die Genossenschaft angekündigt, 2017 an dem Standort in der Weststadt 60 neue Wohnungen zu bauen. Knapp zehn Millionen Euro wollte die Genossenschaft investieren.

Neu für die Mieter der Neuen Lübecker ist der Service im Internet, der ihnen jetzt geboten wird. Dort können potenzielle Mieter nicht nur nach freien Wohnungen suchen. Die schon bei der Neuen Lübecker Wohnenden können im Internetportal Schäden melden.

Von Februar an wird die Genossenschaft eine Mitgliederbefragung durchführen. Ziel sei es, den Service für die Mieter zu verbessern, so Timo Jürs. Nach der vorangegangenen Befragung 2013 waren unter anderem neue Bänke in den Außenanlagen aufgestellt, Treppenhäuser renoviert oder die Gartenpflege verbessert worden.

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