zur Navigation springen
Zeitung für die Landeshauptstadt

20. Oktober 2017 | 22:02 Uhr

Schweriner Museum : Neubau wird renoviert

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Nach der Uecker-Sonderschau werden im neuen Gebäude Restarbeiten ausgeführt und die nächste Ausstellung vorbereitet

von
erstellt am 11.Apr.2017 | 08:00 Uhr

Die Aufregung war groß, als mit dem Abbau der Uecker-Sonderschau im Anbau des Staatlichen Museums vor drei Wochen auch der neue Gebäudeteil vorübergehend schloss. Von Pfusch am Bau war die Rede. „Die Aufregung ist völlig fehl am Platze“, erklären Robert Klaus, Schweriner Geschäftsbereichsleiter des Betriebes für Bau und Liegenschaften des Landes (BBL), und Heidemarie Otto, Pressesprecherin des Museums, unisono. „Wir sind mit dem neuen Gebäude sehr zufrieden. Es ist funktional, wird unseren Anforderungen gerecht und hat die Ausstellungsfläche unseres Hauses erheblich erweitert“, betont Heidemarie Otto. „Wir nutzen jetzt den Zeitraum zwischen zwei Ausstellungen für die Renovierung der Räume, aber auch für kleine Restarbeiten.“

Die listet der BBL-Chef detailliert auf: Die fünf Zentimeter breite Abdeckung des Kabelkanals zwischen Fußboden und Wand wird in Parkettfarbe eingesetzt, die Handläufe der Treppen werden frisch gestrichen, ebenso die Holzabdeckung der Brüstung. Das Parkett – immerhin 33 mal 13 Meter auf zwei Etagen – wird tiefengereinigt und wieder versiegelt. Mehrere Steckdosen werden verlegt. „Die einzigen Bauschäden, die tatsächlich festgestellt wurden, sind kleine Risse in der Verbindung zwischen Alt- und Neubau“, sagt Klaus. Doch so etwas sei nicht ungewöhnlich, da sich neue Gebäude über Jahre setzen würden. „Die Risse im Putz werden jetzt ausgebessert und der Durchgang wird dann neu gemalert“, erläutert Klaus. „Insgesamt werden wir mit allen Arbeiten Ende Mai fertig sein“, ergänzt Christian Hoffmann von der BBL-Zentrale.

Anschließend wird die neue Schau vorbereitet, die allerdings mit Moderne nichts zu tun hat. „Wir werden vom 7. Juli bis 15. Oktober die Ausstellung ,Die Menagerie der Medusa. Otto Marseus van Schrieck und die Gelehrten‘ zeigen“, kündigt Heidemarie Otto an. Gezeigt werden sollen etwa 120 Arbeiten des flämischen Meisters und von Zeitgenossen des Goldenen Zeitalters: Ölgemälde, Zeichnungen, Radierungen und historische Dokumente. „Für die Vorbereitung der Schau werden mehrere Wochen gebraucht, da Trennwände aufgestellt und entsprechende Beleuchtung installiert werden müssen“, erklärt Pressesprecherin Otto zum Zeitplan.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen