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Zeitung für die Landeshauptstadt

19. Oktober 2017 | 20:19 Uhr

Pinnow : Neuauflage für die „Taubenjule“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Kultur- und Heimatverein Pinnow zeigt am Freitag den im Dorf und in Schwerin gedrehten Kinderfilm: Einstige Mitwirkende noch gesucht

von
erstellt am 03.Jul.2016 | 12:00 Uhr

Auf diesen Filmabend dürften sich die Pinnower besonders freuen: Am Freitag, 8. Juli, wird am Gemeindezentrum des Dorfes der Film „Taubenjule“ gezeigt. Der Defa-Streifen wurde 1982 in Pinnow und auf dem Großen Dreesch gedreht. Zur Premiere im Jahr darauf wurde er in Pinnow und im Pionierlager in Cramon gezeigt. Erzählt wird die Geschichte von der elfjährigen Jella, die mit ihrer Mutter auf dem Lande wohnt. Dann ziehen sie in die Stadt, weil der Vater dort arbeitet. Zum Abschied schenkt ihr Freund Jella ein Taubenpärchen. Das Mädchen fühlt sich in der Stadt bald schon fremd, kann sich dort nicht eingewöhnen. Als Jella später ins Dorf zurückkehrt, stellt sie enttäuscht fest, dass sie auch dort inzwischen zu einer Fremden geworden ist.

Der Film entstand nach der Vorlage des Kinderbuches „Das Mädchen im roten Pullover“ von Edith Bergner. Regie führte Hans Kratzert.

Die Hauptrolle spielte Jördis Hollnagel aus Seehof. Ihre jüngere Schwester erhielt eine kleine Nebenrolle.

Klaus Michael Glaser, Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins Pinnow, geht davon aus, dass der Film insbesondere bei vielen Pinnowern auf größere Resonanz stößt. Immerhin habe sich das Dorf in den zurückliegenden Jahren immens entwickelt, neue Wohngebiete sind entstanden. Zu sehen, wie der Ort vor mehr als 30 Jahren ausgesehen hat, dürfte also neugierig machen.

Glaser möchte vor der Aufführung des Films, der um 22.30 Uhr gezeigt wird – bei gutem Wetter im Freien, ansonsten im Gemeindesaal – gern noch zu einer kleinen Gesprächsrunde einladen und sucht dafür noch einstige Darsteller. Die Hauptdarstellerin, die heute bei Stuttgart lebt, kann leider nicht kommen, sagt er. Aber ihre Mutter, Dr. Irmgard Hollnagel, habe zugesagt. Ein männlicher Hauptdarsteller soll seines Wissens nach in Raben Steinfeld zu Hause sein. „Wir würden uns freuen, wenn er und weitere Filmmitwirkende sich von damals melden würden.“ Dann könne es eine interessante Gesprächsrunde werden. Der Vereinsvorsitzende ist unter Telefon 03860/390 zu erreichen.

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