Crivitzer Vereine : Naturperle wieder fit für die Besucher

Wieder ein Stück weiter: Hartmut Paulsen (l.) und Hans-Jürgen Heine vom Aboretum Crivitz.
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Wieder ein Stück weiter: Hartmut Paulsen (l.) und Hans-Jürgen Heine vom Aboretum Crivitz.

Winterdreck ade: Crivitzer statten ihr Arboretum mit neuen Informationstafeln und Sitzkrücken aus

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08. Mai 2017, 16:00 Uhr

Noch zwei Spatenstiche sind Hartmut Paulsen und Hans-Jürgen Heine von ihrer ersten kleinen Pause entfernt. Und dann stehen sie auch schon, die zehn neuen Informationstafeln im Crivitzer Arboretum. „Nun ist die Perle der Natur wieder noch ein bisschen schöner“, sagt Heine, Vorsitzender des Fördervereins Crivitzer Arboretum. Doch nicht nur neue Farbe bringen die Tafeln in den kleinen Erholungspark, sondern zudem Informationen. „Die Hinweisschilder erklären die jeweilige Baumart und noch ein paar Besonderheiten zur Pflanze. Alles auf Augenhöhe“, sagt Heine und verweist auf die bislang viel zu kleinen Metallschilder an den Füßen der Bäume und Sträucher. Doch nicht nur die Informationstafeln wurden am Sonnabend aufgestellt. „Unsere Sitzkrücken haben neue Stämme bekommen, so dass sie nicht so schnell morsch werden und uns um Jahrzehnte überdauern“, sagt Hartmut Paulsen. Gedacht sind sie für die Greifvögel. Paulsen engagiert sich seit vielen Jahren im Arboretum und freut sich, dass das Areal stets mehr Zuspruch bekommt. Damit es künftig noch mehr Besucher werden, wollen die Mitglieder über eine bessere Ausschilderung mit der Stadt sprechen. Bislang verweisen lediglich kleine grüne Schilder auf das Arboretum. Zudem würden sich Heine und seine Mitstreiter freuen, wenn die Crivitzer sich im Arboretum nicht nur erholen, sondern bei den Aufräum- und Putzaktionen mit anpacken. „Es kommen immer die gleichen Leute. Das ist toll, aber die Arbeit verteilt sich nur auf wenige Schultern. Schade“, betont der Crivitzer.

Es gibt noch einen Punkt, der ihn und Hartmut Paulsen besonders ärgert: „Viele Hundebesitzer lassen ihren Vierbeinern hier freien Lauf und kümmern sich nicht um die gebuddelten Löcher. Die sind oft sehr tief.“ Sie fordern deshalb mehr Nachsicht. „Andere wollen hier wandern , nicht stolpern oder fallen“, so Hartmut Paulsen.

Interessierte können sich für eine Mitgliedschaft oder Führung im Aboretum bei Hans-Jürgen Heine unter der Rufnummer 03863/334046 melden.

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