Kletterwald : Naturfreund und Höhenretter

Michael Michallek wurde 1982 in Schwerin geboren, lernte das Fliesenleger-Handwerk, pflückte Tomaten in Holland, kam zurück und möchte sich in Schwerin nun selbstständig machen als Capoeira-Lehrer.
Michael Michallek wurde 1982 in Schwerin geboren, lernte das Fliesenleger-Handwerk, pflückte Tomaten in Holland, kam zurück und möchte sich in Schwerin nun selbstständig machen als Capoeira-Lehrer.

Michael „Mitch“ Michallek ist seit der ersten Saison im Kletterwald dabei und ein echter Schwerin-Fan

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16. August 2015, 09:00 Uhr

Wenn aus den Wipfeln im Schweriner Kletterwald ein Hilfe-Pfiff ertönt, dann ist „Mitch“ sofort zur Stelle. Gut gelaunt und erfahren hilft er bei fast jedem Problem in luftigen Höhen. „Mitch“ heißt eigentlich Michael Michallek und ist seit der ersten Saison im Kletterwald dabei. Der 33-Jährige liebt seine Heimatstadt, die Natur und er mag Capoeira. Maren Ramünke-Hoefer stellte ihm die zehn Fragen der SVZ.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?
Wenn nicht im Kletterwald, dann bin ich irgendwo anders in der Schweriner Natur. Und bei Sonnenuntergang bin ich am liebsten irgendwo rund um den Alten Garten.

Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?
Die städtischen Gelder anders verteilen. Ich würde deutlich mehr in die Jugendarbeit investieren.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich habe Zeitungen ausgetragen und davon meinen Strafzettel wegen Schwarzfahrens bezahlt. Das wollten meine Eltern nicht tun.

Was würden Sie gerne können?
Ich würde gern Portugiesisch sprechen, denn mein Traum als Capoeira-Fan ist es, einmal nach Brasilien zu fliegen, wo die Kampfkunst ihre Wurzeln hat.

Wer ist Ihr persönlicher Held?
Jimmy Hendrix. Kein anderer hat gespielt wir er. Er ist musikalisch wirklich zeitlos und hat einiges angestoßen.

Welches Buch lesen Sie gerade?
„Roots“ von Alex Haley.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich gucke eher selten Fernsehen, aber einen neuen Tatort schaue ich mir schon gerne an. Am liebsten mit dem Team Thiel und Boerne aus Münster.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Harald Schmidt. Er ist sehr amüsant und sehr intelligent. Mit ihm hätte ich bestimmt viel Spaß.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ich habe mich besonders über die Turnschuhe gefreut, die ich gerade trage. Die habe ich von meiner Kletterwald-Chefin Susanne bekommen, weil ich hier oft mit halb zerschlissene Schuhen unterwegs war. Ich musste mir das Geschenk aus den Bäumen holen. Das ist übrigens in jedem Jahr so.

Was werden Sie als Rentner machen?
Meinen eigenen Garten bewirtschaften. Natürlich in Schwerin.

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