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Zeitung für die Landeshauptstadt

24. November 2017 | 12:20 Uhr

Schwerin : Nahverkehr fährt Fahrgast-Plus ein

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Trotz Tariferhöhung: 40 000 Kunden mehr nutzten Busse und Bahnen im Dezember

von
erstellt am 08.Jan.2015 | 08:00 Uhr

Die Schweriner halten dem Nahverkehr die Treue – trotz der Tariferhöhung am 1. Dezember. Die befürchteten Fahrgastverluste sind jedenfalls ausgeblieben. Rund 200 000 Euro mehr hat der Verkehrsbetrieb im vergangenen Monat nach vorläufigen Zahlen eingenommen, und dabei schlagen durchaus nicht nur die angehobenen Preise zu Buche. „Wir haben im Dezember auch 40 000 Fahrgäste mehr gehabt als im Dezember 2013“, sagt Nahverkehrsgeschäftsführer Norbert Klatt.

Nun sei der Dezember ein spezieller Monat, schon wegen des Weihnachtsgeschäftes und des oft unbeständigen Wetters, das dem Nahverkehr in die Karten spiele, räumt auch Klatt ein. „Aber die Entwicklung im ersten Monat nach der Preiserhöhung stimmt uns optimistisch, dass unsere Kunden auch weiter wie bisher mit Bussen und Bahnen fahren.“

1,80 Euro, 30 Cent mehr als zuvor, kostet der Einzelfahrschein im Stadtgebiet seit dem 1. Dezember. Für das gesamte Netz sind 2,80 Euro statt 2,30 Euro fällig. Teurer wurden aber auch die Zeitkarten. Für eine Monatskarte etwa zahlen Fahrgäste statt 38 nun 45,60 Euro, für eine Wochenkarte statt 12,20 jetzt 14,70 Euro.

Für Diskussionen hatte insbesondere die Einführung des neuen Kurzstrecken-Tickets gesorgt, das für vier Stationen gilt, inklusive Einstieg, und 1,50 Euro kostet. „Die Kunden nehmen das neue Ticket an“, berichtet Klatt nun. Fast 19 000-mal sei der Kurzfahrschein im Dezember gelöst worden. Gleichzeitig habe die Nachfrage nach dem üblichen Ticket aber nicht nachgelassen. Im Gegenteil: „Wir haben in diesem Dezember mehr reguläre Einzelfahrscheine verkauft als vor einem Jahr“, so der Nahverkehrs-Chef.

In den kommenden Wochen will Klatt die Fahrgast-Bilanz für das Jahr 2014 vorlegen. Schon jetzt zeichne sich aufs ganze Jahr gesehen ein Plus von rund zwei Prozent ab, sagt er.

 

 

 

 

 

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