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Zeitung für die Landeshauptstadt

19. November 2017 | 22:52 Uhr

Pinnow : Nachwuchs zeigt Einsatzfreude

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Orientierungsmarsch in Pinnow: 39 Jugendfeuerwehren der Kreises Ludwigslust-Parchim beweisen Teamgeist an den Stationen

svz.de von
erstellt am 09.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Von links nach rechts, entlang der Felder und Straßen, direkt zur Station. Zwischendurch ein kleiner Witz unter den jugendlichen Kameraden, und an der Station heißt es dann: Aufpassen, konzentrieren und als Gruppe gemeinsam die Aufgaben bewältigen. Wer am Sonnabend durch Pinnow fuhr, konnte die eine oder andere Jugendgruppe der Feuerwehren aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim entdecken. 39 von insgesamt 132 Jugendgruppen aus dem Kreis nahmen am Orientierungsmarsch teil. An acht Stationen hieß es für den Nachwuchs im Alter von 10 bis 18 Jahren: Kisten stapeln, sich durch das Schlauchlabyrinth navigieren, Erste Hilfe leisten, knoten sowie an der Torwand brillieren. Amtsjugendfeuerwehrwart Sebastian Zapf hatte sich die Strecke ausgedacht, mit Hilfe vieler fleißiger Kameraden präsentierte sich Pinnow als guter Gastgeber für die Veranstaltung.

Die erste Gruppe, die am Sonnabend loszog, war der Nachwuchs aus Pinnow. Zu siebt ging es mit Begleitung der Jugendwarte Johannes Körner und Janine Beckmann rund zweieinhalb Stunden auf die 5,8 Kilometer lange Strecke. Die 13-Jährige Lea Sauer führte die Gruppe an. „Die schwierigste Station war das Torwandschießen. Da haben wir etwas länger gebraucht“, so die jugendliche Gruppenführerin. Erste Hilfe und die Spritzwand waren dagegen leichter zu bewältigen. Lob gab es auch vom Jugendwart Johannes Körner, der den Orientierungsmarsch als gute Möglichkeit sieht, den Teamgeist zu fördern, eine öffentliche Wirkung für den Nachwuchs zu erzielen und auch Spaß zu haben.

Ähnlich sahen es auch Sebastian Zapf und sein Stellvertreter Kai Lindemann. Beide waren zufrieden mit der Beteiligung der Feuerwehren. Rund 330 Jugendliche und 75 Betreuer haben mitgemacht. „Das ist der dritte Orientierungsmarsch, den wir für die Jugendlichen im Kreis machen, die Beteiligung ist mit den Jahren gestiegen. Klar könnte es auch noch mehr sein, aber wir sind zufrieden“, äußert sich Stellvertreter Kai Lindemann.

Zufrieden war auch Arne Feist von der Feuerwehr Görslow. Er war gemeinsam mit Kim Dörries Wertungsrichter an der Station „Schlauchlabyrinth“ und konnte kaum Fehler bei den teilnehmenden Gruppen erkennen. Und auch bei der Ersten Hilfe gaben die Jugendlichen ihr Bestes. Der zehnjährige Levin von der Feuerwehr Gammelin schaute aufmerksam bei der Wiederbelebung zu und brachte einen wichtigen Faktor der Veranstaltung mit einem breiten Grinsen auf den Punkt: „Es macht einfach Spaß“.

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