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Im Dienst für Behinderte in Schweriner : Nachtschwärmer mit Familiensinn

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Katja Schroeder arbeitet gern bei den Dreescher Werkstätten – Ihr einziges Problem: früh aufstehen

von
erstellt am 16.Mai.2016 | 12:00 Uhr

Bei den Dreescher Werkstätten kümmert sich Katja Schroeder um die Unternehmenskommunikation und das Marketing des Unternehmens, das Menschen mit Behinderung Möglichkeiten zum Arbeiten, Wohnen und zur Freizeitgestaltung gibt. Heute beantwortet die 45-Jährige die Fragen der SVZ.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?
Ich bin in einer Stadt am Meer geboren und deshalb gern am Wasser, und da gibt es in Schwerin ja viele schöne Plätze. Aber ein sonniger Nachmittag in unserem Hinterhof ist auch nicht schlecht.
Was würden Sie als Oberbürgermeisterin in Schwerin sofort ändern?
Wenn das mal so einfach wäre. Und – ehrlich gesagt – ich möchte diesen Job auch gar nicht machen. Aber bessere Bedingungen für Fahrradfahrer in der Stadt – das würde ich sofort unterschreiben.
Womit haben Sie ihr erstes Geld verdient, und wofür haben Sie es ausgegeben?
Das waren verschiedene Schüler-Jobs: Ich habe in Koblenz Kleidersammlungstüten des DRK in die Briefkästen verteilt und für die Stadtverwaltung an Kreuzungen die Fußgänger und Autos gezählt. Und Babysitting habe ich auch gemacht. Alles, um mein Taschengeld aufzubessern.
Was würden sie gerne können?
Ich bin eine Nachteule, der frühe Morgen ist nicht meine Tageszeit. Es wäre schön, wenn ich ohne Probleme früh aufstehen könnte. Und: Ich würde gerne so gut kochen können wie mein Mann.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Ich arbeite in einem Unternehmen, das sich um behinderte Menschen kümmert – da begegne ich jeden Tag Menschen, die kleine und große Heldentaten vollbringen.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Geschenkt“ von Daniel Glattauer. Ein Roman über einen heruntergekommenen Journalisten, der mit seinen Reportagen eine mysteriöse Spendenserie auslöst und sein Leben wieder unter Kontrolle bekommt.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich habe grundsätzlich zu wenig Zeit zum Fernsehen – aber der „Tatort“ aus meiner Geburts- und Studienstadt Kiel muss sein.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Ich habe an so vielen Orten gelebt, habe überall Menschen kennen gelernt, die mir ans Herz gewachsen und die dort geblieben sind. Viele von ihnen würde ich gern wieder mal persönlich treffen.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Am wichtigsten ist mir das, was mir das Leben geschenkt hat: mein Mann, mein Sohn, meine Familie.
Was werden Sie als Rentner machen?
Erst mal richtig ausschlafen. Und dann: ab ans Meer!

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