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Museen, Theater, Galerien : Nacht der Kultur hat viele Fans

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Museen, Theater, Galerien: Kunstfreunde konnten zwischen 27 Veranstaltungsorten wählen / Organisatoren zählten 2500 Besucher

von
erstellt am 26.Okt.2015 | 08:00 Uhr

Kammersängerin Petra Nadvornik und Tenor Steffen Schantz ließen es ordentlich krachen. Zum Auftakt der Schweriner Kulturnacht servierten sie den Gästen im Konzertfoyer des Mecklenburgischen Staatstheaters einen musikalischen Leckerbissen nach dem anderen. Ob mit dem berühmten „Lippen schweigen“ aus Franz Lehárs Operette „Die lustige Witwe“ oder neapolitanischen Gassenhauern – die Sänger des Staatstheaters trafen den Nerv des Publikums und sorgten für einen schwungvollen Start in eine lange Nacht.

Insgesamt 27 Veranstaltungsorte öffneten am Sonnabend ihre Türen für kulturinteressierte Schweriner und Gäste. Neben dem Theater mit seinen zahlreichen Angeboten stand wieder das Staatliche Museum im Mittelpunkt des Geschehens. So gab etwa Dr. Moritz Jäger den Besuchern einen Einblick in Arbeiten von Günther Uecker und Mary Bauermeister, erklärte „Elektrischen Garten“ und „Musicbox“. „Die Kulturnacht ist eine wunderbare Sache“, sagte die Schwerinerin Renate Dittmann. Sie war vor allem ins Museum gekommen, weil am Galeriegebäude am Alten Garten in dieser Nacht auch Tango getanzt wurde.

Als wahrer Besuchermagnet erwies sich in der Kulturnacht auch die MV-Fotogalerie in der Puschkinstraße. Dabei hatten sich die Aktiven vom Verein MV Foto auch etwas Besonderes einfallen lassen: Sie porträtierten Gäste mit der Polaroid- und der Digitalkamera. So ließ sich etwa auch Regina Dittberner von Anne Jüngling und ihren Mitstreitern im Verein ablichten. „Ich finde gerade die Effekte interessant, die man bei den Polaroid-Aufnahmen erzielen kann“, betonte Dittberner.

Ein umfangreiches Programm erwartete die Besucher im Schlossmuseum, wo Leiter Ralf Weingart und seine Mitarbeiter unter anderem alte Petermännchen-Filme zeigten. Im Schleswig-Holstein-Haus konnten die Gäste mehrere Konzerte erleben und auch noch einmal einem Bummel durch die Ausstellung mit ausgewählten Werken von Georg Weise machen.

Groß war der Andrang am Sonnabend aber auch an anderen Orten, etwa im Kunsthaus „Das Kontor“, im Eisenbahnmuseum, im Fürstenzimmer am Bahnhof, in der Gallery Berger, im Flippermuseum und in der Schule der Künste, wie Martina Krüger vom städtischen Kulturbüro berichtete. Sie zog gestern denn auch eine positive Bilanz der Kulturnacht: „Wir haben rund 2500 Besucher gezählt. Das ist ein sehr schönes Ergebnis.“

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