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Zeitung für die Landeshauptstadt

16. Dezember 2017 | 23:26 Uhr

Naturschutz : Nabu soll Neuanfang machen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Stadt will Station am Zippendorfer Strand an den Naturschutzbund-Landesverband vergeben / Politiker entscheiden im März

von
erstellt am 01.Feb.2015 | 09:00 Uhr

Neuer Träger der Naturschutzstation in Zippendorf soll der Landesverband des Naturschutzbundes (Nabu) werden. So sieht es ein Vorschlag der Verwaltung für die Politik vor. Voraussichtlich in ihrer Sitzung im März werden die Stadtvertreter über die Vorlage abstimmen.

An der Ausschreibung für die Station am Zippendorfer Strand hätten sich zwei Bewerber beteiligt, berichtet Dr. Hauke Behr vom Umweltamt: der Verein, der die Station bisher betrieben hat, und der Nabu. „Wir sind mit der Arbeit, die in der Vergangenheit von vielen Ehrenamtlichen geleistet wurde, sehr zufrieden“, betont Behr. In Zukunft sollen in der Zippendorfer Naturschutzstation aber neue Schwerpunkte gesetzt werden. Und der Nabu bringe Erfahrungen etwa auf dem Gebiet der Umweltbildung mit, so der stellvertretende Amtsleiter. Die Personalstelle sollen sich nach seinen Angaben zwei erfahrene Nabu-Leute teilen.

„Die Verwaltung sieht
die Notwendigkeit, die Arbeit in der Naturschutzstation grundlegend zu optimieren“, heißt es in der Beschlussvorlage für die Stadtvertreter. „Dazu sind die vorhandenen Ausstellungsflächen im und außerhalb des Gebäudes zu überarbeiten und neu zu strukturieren. Ein neues Ausstellungskonzept soll mit professioneller Hilfe im Rahmen eines noch zustellenden Fördermittelantrages entwickelt werden. Auch zur Stärkung des charakteristischen Aufgabenprofils und zur Betonung der Alleinstellungsmerkmale der Naturschutzstation wird dieses Konzept mit Angeboten des Freilichtmuseums und des Zoos abgestimmt.“

„Die Ausschreibung für die Trägerschaft war der richtige Weg“, sagt Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. 52 000 Euro gäbe die Stadt im Jahr für die Naturschutzstation aus. Dabei stelle sich die Verwaltung weiterhin auch ein Engagement der Station auf der Insel Kaninchenwerder vor, so Gramkow. Am 1. April soll der neue Betreiber der Naturschutzstation seine Arbeit aufnehmen. Und er hat in diesem Jahr auch gleich noch Grund zum Feiern. Denn: 1990, also vor 25 Jahren, wurde die Station eröffnet.

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