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Neues Projekt für Tourismus in der Region : Musische Tour verbindet Schlossparks

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Gartenfreunde, Kulturliebhaber, Radwanderer und Urlauber können sich freuen: auf die Gartenroute "Musische Schlossgärten" mit rund 250 km Gesamtlänge sowie den schönsten Schlössern und Parkanlagen Westmecklenburgs.

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erstellt am 01.Feb.2013 | 11:49 Uhr

Gadebusch/Schwerin | Garten freunde und Kulturliebhaber, Radwanderer und Land urlauber können sich auf ein neues Ziel freuen: die Gartenroute "Musische Schlossgärten". Auf dieser Tour mit einer Gesamtlänge von rund 250 Kilometern können die schönsten Schlösser und Parkanlagen in Westmecklenburg entdeckt werden. Sie führt von Nord nach Süd vom Schlosspark Kalkhorst nahe der Ostsee zur Parkanlage Bothmer in Klütz, weiter zum Schlosspark Wiligrad am Schweriner Außensee und dann zum Schloss der Landeshauptstadt mit dem historischen Burggarten und dem Schlossgarten. Entlang des Franzosenwegs führt die Route weiter am Ufer des Schweriner Sees zum Dorfschullehrergarten im Freilichtmuseum Mueß und zum frisch restaurierten Schlosspark in Raben Steinfeld. Die nächsten Stationen sind das Jagdschloss Friedrichsmoor in der Lewitz und der barocke Schlosspark Ludwigslust, die Parkanlage des Landgestütes Redefin und das restaurierte Kloster ensemble Zarrentin am Schaalsee. Von hier schließt sich der Rundkurs mit dem Weg zum Ausgangspunkt Schloss Kalkhorst zur Halbinsel Priwall oder direkt nach Lübeck an.

Die musische Gartenroute soll bis zur Internationalen Gartenschau Hamburg (IGS), die vom 26. April bis 13. Oktober die Hansestadt zum Blühen bringt, organisatorisch und logistisch realisiert und beworben werden. So können neben Tagestouristen, Kurzurlaubern und Kreuzfahrturlaubern auch ganz gezielt IGS-Besucher ange sprochen und für einen Mecklenburg-Besuch interessiert werden. "Die Tour zu den musischen Gärten ist auch für uns Einheimische eine schöne Anregung", sagt Landwirtschaftsminister Till Backhaus. "Ich werde sie etappenweise mit dem Rad erschließen und unsere einzigartige Natur- und Kulturlandschaft genießen."

Bei der Vorstellung des Projektes "Musische Gärten" legten die Akteure, die Landräte Birgit Hesse (Nordwestmecklenburg) und Rolf Christiansen (Ludwigslust-Parchim), Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und Minister Till Backhaus das Augenmerk aber noch auf einen anderen Aspekt: die Zusammenarbeit. "Dieses Vorhaben zeigt: Unsere Region hält zusammen und kann gemeinsam etwas bewegen", sagt Gramkow. Wenngleich Schwerin formell noch nicht Mitglied der Metropolregion Hamburg sei, werde bereits im Verbund gearbeitet. Auch Hesse betonte: "Wir werden nur gemeinsam wahrgenommen. Wir müssen zeigen, was wir haben und was wir können. Und das geht am besten gemeinsam." Christiansen ergänzte: "Wir müssen und können unsere Kräfte bündeln, wie dieses Beispiel zeigt. Das ist in Zeiten finanzieller Not lebenswichtig." So kommen von den Gesamtkosten von rund 50 000 Euro nur jeweils gut 3000 Euro auf die Stadt und die beiden Kreise zu, 40 000 Euro gibt das Land. Damit werden Flyer und Prospekte, die auch auf der Gartenschau in Hamburg verteilt werden, die Ausschilderungen der Route an den Fernradwegen und weitere Werbeaktivitäten finanziert. "Diese Kooperationsvereinbarung der Landeshauptstadt mit den beiden Landkreisen hat Signalwirkung. Wir arbeiten bereits an weiteren Projekten", verkündete Angelika Gramkow.

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