Strandfestival : Musik auf goldgelbem Sand

Lauschen der Musik: Viele Schweriner genossen bei Sonnenschein die Klänge der jungen Talente. Fotos: Reinhard Klawitter (4)
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Lauschen der Musik: Viele Schweriner genossen bei Sonnenschein die Klänge der jungen Talente. Fotos: Reinhard Klawitter (4)

Schweriner waren begeistert: Beim ersten Zippendorfer Strandfestival traten 13 Bands auf und überzeugten mit handgemachten Tönen

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08. August 2015, 12:00 Uhr

Das Rauschen der Straßenbahn ist zu hören. Sie kommt. Noch ist es leise im Waggon. Nur vereinzelt sitzen Fahrgäste auf den bunten Stühlen. Die Bahn stoppt. Die Türen öffnen sich. Fünf junge Männer steigen ein. Sie lachen. Haben Instrumente in den Händen. Drei Musiker der Band „SattaTree“ und das Duo „Fish.Kopp“ beginnen die Straßenbahn mit Leben zu füllen. Von der Hegelstraße bis nach Lankow und zurück unterhalten sie die Schweriner. „Einfach eine klasse Idee“, schwärmt Rico Krüger vom Duo „Fish.Kopp“. Die jungen Bands stimmten die Fahrgäste auf das erste Zippendorfer Strandfestival ein.

Bevor aber die Musiker in der Mittagssonne am goldgelben Sandstrand loslegten, wurde in einem Trauergottesdienst an die vor zwei Wochen ertrunkene Marie Celine erinnert. Pastor Roland von Engelhardt sprach den Angehörigen Mut zu. An der Andacht nahmen auch Besucher teil, die nur zum Festival gekommen waren.

Auf der Bühne am Zippendorfer Strand spielten ab dem frühen Nachmittag Nachwuchstalente, wie „Ars Anni“, „Fish.Kopp“ und auch „Misziplin“. Die Palette reichte von Blues-Rock über Pop, Indie und Alternative bis Ethno. Und das kam bei den jungen Schwerinern gut an: „Es ist einfach super. Wir sind große Fans von ,Ole Kürger‘ – die Musik ist fantastisch“, schwärmte die 20-jährige Henrike Grönboldt.

Das Abendprogramm bestritten Bands, die bereits internationale Erfolge feiern. Neben „SattaTree“ und „Hans Super“ aus Berlin standen der Londoner „Ryan O`Reilly“ und die New Yorker Band „Skywhite Tiger“ auf der Bühne. Nach Hause mussten die Schweriner dann aber ohne musikalische Begleitung – in den Straßenbahnen war wieder das übliche Murmeln und Brummen der Fahrgäste zu hören.

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