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Zeitung für die Landeshauptstadt

19. November 2017 | 02:30 Uhr

Illegale Entsorgung : Müllproblem bleibt Dauerbrenner

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Zahlreiche Schweriner haben sich an der Diskussion zum Thema Sauberkeit beteiligt: Forderung nach mehr Einsatz der öffentlichen Hand

von
erstellt am 25.Okt.2014 | 14:00 Uhr

„Die Sammelbehälter sind aufgrund mangelnder Abfuhr oft so voll, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt, als Gelbe Säcke und große Kartonagen daneben abzustellen.“ Mit dieser Meinung steht unser Leser Karl-Heinz Fehrmann alles andere als allein. Wie er beteiligten sich in dieser Woche zahlreiche SVZ-Leser an der Diskussion zum Thema Sauberkeit in Schwerin. Besonders deutlich wurde dabei, dass die meisten die Entsorger und das Ordnungsamt mehr in die Pflicht nehmen wollen als sich selbst.

So müsse das Ordnungsamt nur die vielen Mülltouristen bestrafen, die illegal aus dem Umland kommend an Containerstellplätzen der Stadt ihre Abfälle entsorgten, so unsere Leserin Andrea Gehl. Das spüle dann ordentlich Geld in die Stadtkasse. Diese Auffassung unterstützen viele Leser.

Auch sollten die Mitarbeiter von SAS und SDS die Stellplätze besser in Ordnung halten, hieß es immer wieder gegenüber unserer Redaktion. Dafür würden sie schließlich bezahlt.

Doch ist es das wirklich? Zahlreiche Beispiele im Stadtgebiet zeigen, dass es auch anders geht – beispielsweise in der Cottbuser Straße: Für die Hausnummern 9 bis 15 gibt es einen Restmüllcontainer. Die Mieter haben Schlüssel dafür. Schon 1992 wurde eine Vereinbarung mit der SAS und der Wohnungsgesellschaft getroffen, dass sich die Mieter um den Containerstellplatz kümmern. Es sieht dort immer sauber aus. Anders in der Cottbuser Straße 1 bis 9. Hier steht oft Sperrmüll neben den Containern. Die Mieter kümmern sich nicht um den Stellplatz.

Unabhängig davon gibt es offizielle Initiativen: Die CDU-Fraktion hat eine bessere Trennung von Hausmüll und Bioabfall angeschoben – das Wie wird schon jetzt in der Politik diskutiert. Die Stadt will zudem eine Neuregelung der Altkleidersammlung und erhofft sich so mehr Sauberkeit an den Stellplätzen.

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