Schwerin : Mit viel Tempo durch den Zoo

Start auf dem Zoo-Parkplatz: 33 Teams gingen beim ersten Spendenlauf auf die 2,7 Kilometer lange Strecke.  Fotos: Reinhard Klawitter (2)
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Start auf dem Zoo-Parkplatz: 33 Teams gingen beim ersten Spendenlauf auf die 2,7 Kilometer lange Strecke.

Erster Spendenlauf brachte 13 700 Euro für den Artenschutz - Triathleten machten das Rennen, Team mit SVZ-Lesern im Mittelfeld

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26. April 2018, 21:00 Uhr

„Ich werde mein Bestes geben“, versprach Mathias Ahrenberg. Der 37-jährige Lehrer, der erst am Sonnabend den Schlosslauf gewonnen hatte, war kurzfristig eingesprungen, trat beim ersten Spendenlauf im Schweriner Zoo in der SVZ-Leserstaffel an, gemeinsam mit Birgit Lampe (55), Lothar Gajek (60) und Wilfried Kapischke (56). Insgesamt machten 33 Mannschaften bei der Premiere mit.

Gajek, Rentner und leidenschaftlicher Läufer, ging als Erster für die SVZ ins Rennen, übergab als Fünftplatzierter an Birgit Lampe, Angestellte bei der AOK. „Die Strecke mit dem ständigen Auf und Ab ist anspruchsvoll“, sagte Gajek nach der 2,7 Kilometer langen Runde durch den Tierpark. Natürlich habe auch er sich auf den Lauf vorbereitet, erklärte Wilfried Kapischke,
als Inspekteur der Polizei oberster Ordnungshüter des Landes: Er sei neben dem Training von Besprechung zu Besprechung gelaufen. Kapischke übergab den Staffelstab schließlich an Mathias Ahrenberg, der als Schlussläufer noch einmal aufdrehte und dem Team einen soliden Mittelfeldplatz sicherte – Rang 19 mit einer Zeit von 57 Minuten und 11 Sekunden.

Vorbei am Kletterwald führte die Laufstrecke weiter zu Nashorn, Zebra und Co., zu Tiger und Damwild, zu Erdmännchen und Giraffe, vom Bauernhof nach Südamerika und im Endspurt entlang der Teichanlage zum Ziel. Alle Teilnehmer genossen das Naturerlebnis, einige haben nicht jeden Posten gesehen, hätten sich mehr Markierungen gewünscht.

Die Siegerstaffel ging mit einer Zeit von 40:58 Minuten über die Ziellinie auf dem Zooparkplatz, umjubelt von zahlreichen Zuschauern in Volksfestlaune. Stephan Deuil, Felix Dittberner, Robert Prahl und Dennis Kruse, allesamt Triathleten und für Sportorthopädie Hofmann ins Rennen gegangen, ließen der Konkurrenz keine Chance und gewannen Gutscheine für einen Kurzurlaub. Preise gab es auch für die Mannschaften auf den Plätzen zwei bis fünf.

„Die Idee zum Spendenlauf entstand vor zwei oder drei Jahren“, sagte Zoo-Direktor Dr. Tim Schikora, der es mit seinem Team immerhin auf den vierten Rang schaffte. Im vergangenen Jahr sei dann mit den Vorbereitungen für den Lauf begonnen worden. Der Erlös aus den Startgeldern in Höhe von 13 700 Euro werde für den Artenschutz im Zoo verwendet, kündigte Schikora an. Und schon jetzt sei klar, dass es nach der großen Resonanz beim ersten Lauf eine Neuauflage geben wird.

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