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Lewitzer Radsternfahrt : Mit Triathlon-Profi Michael Kruse gemeinsam in den Mai radeln

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bei der neunten Auflage der Radsternfahrt durch die Lewitz sind auch Schweriner Triathleten dabei

Das gute Wetter ist bestellt. Die Helfer stehen parat. Nun müssen nur noch die Radsport- und Naturfreunde kommen: Am 1. Mai steigt wieder die beliebte Radsternfahrt durch die Lewitz mit dem Ziel Jagdschloss Friedrichsmoor. Gestern trafen sich Lotsen und andere Helfer im Banzkower Störtal bei der Cheforganisatorin Karen Lange vom Lewitz-Verein, um letzte Details abzusprechen.

„Es ist die neunte Auflage, deshalb gibt es dieses Jahr auch neun Touren“, verrät Lange. Zu den sieben von Lotsen geführten Radwanderungen kommen zwei Spezialangebote hinzu. Denn die Schweriner Triathleten um Michael Kruse sind erstmals dabei. „Ich habe die Lewitz ja vor meiner Haustür, unsere Trainingsstrecke ist hier“, verrät der Mueßer. Seit Jahren sind die Triathleten zudem beim Banzkower Neujahrsschwimmen durch die Stör dabei. „Und im vorigen Jahr führte unserer Jedermann-Radrennen erstmals durch die Lewitz“, erzählt Kruse. Eine Neuauflage sei vorstellbar. Bei dieser Tour wurde zudem die Idee geboren, sich auch an der Radsternfahrt zum 1. Mai zu beteiligen.

Die Sportler werden sich dabei besonders ins Zeug legen und von Schwerin bis Friedrichsmoor eine 65 Kilometer lange Strecke in Angriff nehmen. Start ist um 10.30 Uhr am Feuerwehrmuseum auf dem Großen Dreesch. Die normalen Radler bekommen es mit „nur“ 35 Kilometern zu tun. Und die haben 90 Minuten mehr Zeit, um zur Eröffnung um 13 Uhr im Friedrichsmoor zu sein. Der Startschuss für die Radsportfans fällt bereits um 9 Uhr am Schloss.

Die zweite Doppeltour führt von Parchim nach Friedrichsmoor. Die Radler steigen um 9 Uhr vor der Stadtinformation in die Sättel, die Sportler um 11 Uhr in der Langen Straße bei „Zweirad Nickel“.

Bei den verbleibenden fünf Routen gibt es eine weitere Neuerung. Die Tour 2 startet nicht in Raben Steinfeld, sondern um 9.30 Uhr am Pinnower Gemeindezentrum am Petersberg. „So beziehen wir den gerade eröffneten Räuber-Röpcke-Pfad mit ein“, erläutert Lange. Weitere Treffpunkte und Startorte sind die Reiterpension Mietz bei Sukow um 9.30 Uhr, das Crivitzer Krankenhaus um 9.45 Uhr, der Marktplatz von Neustadt-Glewe um 9.30 Uhr und der Rastower Einkaufsmarkt um 10 Uhr.

„In Friedrichsmoor gibt es ein großes Wiedersehen – mit vielen Bekannten und hoffentlich ebenfalls vielen neuen Gesichtern“, sagt Karl-Friedrich Böthfüer. Der Banzkower Rentner ist als Fahrer des Mäuse-Nestes seit Jahren für die Lewitz auf Achse. Und er ist einer der Helfer bei der Radsternfahrt. „Diese Tour ist wichtig, sie verbindet die Lewitz über die alten Kreisgrenzen hinweg“, betont Frank Oberländer. Der Domsühler ist stellvertretender Bürgermeister in seiner Gemeinde und im Vorstand des Lewitz-Vereins aktiv. Gerade die Domsühler wissen, wie schwer es ist, touristische Angebote zu machen und zu erhalten, denn der Pingelhof in Alt Damerow liegt in der Gemeinde Domsühl. Mit großer Sorge sehen Oberländer und die anderen Helfer die jüngsten Entwicklungen beim Lewitz-Verein. Der muss wegen auslaufender Förderprogramme abspecken (SVZ berichtete)

Für Karen Lange, die einzige Angestellte des Vereins, war schon gestern der letzte Arbeitstag. „Die Radsternfahrt bereite ich wie gewohnt mit vor“, betont Lange. Und sie hofft auch, dass es im nächsten Jahr eine zehnte Auflage geben wird. „Ob wir in der Lage sind, nur mit ehrenamtlichen Helfern das Niveau zu halten, ist fraglich“, sagt Frank Oberländer. Und selbst die Aussicht, über das Programm der Metropolregion Hamburg bei der Netzwerk-Arbeit neu zu starten, ist für den Domsühler nur die zweitbeste Variante. „Es ist doch nicht teurer, die bestehenden, funktionierenden Strukturen zu erhalten.“ Das sieht nicht nur Oberländer so. „Auch das Amt Crivitz ist hier gefordert“, fügt Karl-Friedrich Böthfüer hinzu. Er will beim dritten Tourismus-Forum des Großamtes, das am 24. April im Banzkower Trend-Hotel stattfindet, das Thema ansprechen. Auch am 1. Mai wird es um die weitere, gemeinsame Arbeit für die Lewitz gehen. Am Rande des Festes rund ums Jagdschloss Friedrichsmoor gibt es auf Einladung des Lewitz-Vereinschefs Rainer Mönch eine Gesprächsrunde mit den Bürgermeistern der Region.

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erstellt am 19.Apr.2017 | 08:00 Uhr

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